Monatsarchiv: Oktober 2012

Die letzte Spätsommertour – Teil 1

Nachdem sich nun doch der Winter zum ersten Mal gemeldet hat,
hatten wir letztes Wochenende noch eine wunderschöne Spätsommer Tour.

Geplant war eine Tour mit Cacherfreunden und einer Gast Familie in der
Umgebung des Erlebnis Park Tripsdrill am Michaelsberg der sich ca. 20 Km
westlich von Heilbronn zwischen Bönnigheim und Cleebronn befindet.

WIr entschieden uns für den Where I Go Natur-Wein-Kultur am Michaelsberg,
da er eine tolle Runde durch die herbstliche Landschaft durch Weinberge und
Natur versprach.

Nach dem Parken an den Parkplatz Koordinaten musste sich die 12 köpfige Truppe
erst mal ordnen und die „Guides“ ihre Navis mit der Where I Go Cartridge starten.

Vorne weg sei gesagt: die WIG Cartridge ist fehlerfrei programmiert und lässt keine
Fragen oder Wünsche offen. Sie funktioniert sowohl unter IOS und auf dem Garmin.

 

 

 

 

 

 

 

Der WIG führte unsere Truppe vorbei am Freizeitpark durch die herrlich
herbstlich gefärbten Weinberge Richtung Michaelsberg.
Am Michalsberg angekommen konnten die anwesenden Kinder und
Erwachsenen erstmal ihre körperliche Fitness anhand der steil nach oben
führenden Steintreppen im Weinberg beweisen.

Die Cacher waren natürlich im Vorteil 😉

 

 

 

 

 

 

 

Nach unterschiedlich gestalteten Stationen während des Aufstiegs begeisterte
uns die umwerfende Aussicht oben auf dem Michaelsberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der besichtigung der Kirche auf dem Michaelsberg und
Lösung der Fragen führte uns der WIG wieder den Berg runter
vorbei an einem Weinfest in den Wald.

Nach einem falsch gedeutetem Weg, mussten wir im Wald
unsere Routenführung anpassen und ausnahmsweise quer
durch den Wald wieder auf die befestigten Wege zurück kehren.
Also: Nicht in den Wald, sondern am Rand entlang laufen !!!

Weiter gings auf die Nordwestliche Seite des Weinbergs mit
wunscherschönen Aussichten Richtung Cleebronn und Heuchelberg.

 

 

 

 

 

 

 

Nach den 12 Stationen fanden wir den ebenfalls hervorragenden Final
mit einem außergewöhnlichen Behälter der vor allem bei den Kindern
super ankam (aber auch bei uns…).

Alles in allem ein Where I Go den ich nur wärmstens empfehlen kann,
besonders im Herbst.

Teil 2 dieser Tour folgt….

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Gebannt im Bannwald

Als wir letzten Sonntag zu unserer, fast wöchentlichen „Familien Cacher Sonntagstour“ loszogen,
wussten wir noch nicht was uns für eine herrliche Landschaft erwartet.

Unser Ziel war der Welzheimer Wald.

Wir suchten uns 2 gut bewertete Caches aus, die eine schöne Wanderung in naturbelassener Natur versprachen.

Die Rede war vom Zauberwald und der Meadowwalk-Canyon.

Beim Zauberwald war die Rede von Naturschutzgebiet, zauberhafter Natur und einsamen Waldwegen.
Bei 5km Wegstrecke ideal um mit den Kindern die Natur zu erleben.
Der Meadowwalk Canyon eher naturbelassene Wälder und Wege.

Am Zielparkplatz vom Zauberwald angekommen, regnete es leider in Strömen, da war dann erstmal Vespern angesagt,
bis sich das Gröbste verzogen hatte. Dann gings nach 20min auch schon los.

Man merkte sofort dies wird ein matschiger Ausflug, den das Naturschutzgebiet „Wieslaufschluch und Edenbachschlucht“
gehört zu den größten und tiefsten Schluchten im Welzheimer Wald und deshalb relativ schattig und feucht.
Aber wozu hat man gute wasserdichte Schuhe ?

Nach ein paar hundert Meter vom Parkplatz der direkt an einem altem Eisenbahn Viadukt ist, fängt der ca. 5km lange Multi an.

Der Multi ist gut gemacht und es wechseln sich kleine Rätsel mit Sucheinlagen ab, die ideal für die ganze Familie sind.

Das eigentliche Highlight dieses Multis ist aber die Wegführung die über Wurzeln, Bäche, Holzbrücken und im Fels gehauene
Pfade geht.

Nach dem relativ unspektakulären Final, der aber zum Ausgleich immer noch in bezaubernder Natur liegt, geht man den
ganzen Weg wieder zurück, was bei einem Multi normalerweise nicht zum guten Ton gehört.

In diesem Fall ist dies aber kein Problem, sonder eher ein Vorteil um die Natur in entgegengesetzter Ansicht nochmals
neu zu entdecken. Ich empfehle den einzelnen Tradi deshalb unbedingt auf dem Rückweg zu machen, da man sonst den
im Fels gehauenen Weg mit der Holzbrücke nicht geniesen kann.

Am Parkplatz angekommen, kann man das Erfahrungsfeld der Sinne Eins+Alles mit Streichelzoo, Erlebnispfad und eigener
Kaffee Rösterei besuchen, das von geistig und physisch eingeschränkten Menschen betrieben wird.
Gegen eine kleine Gebühr zur Unterstützung dieser Einrichtung kann auch das Haus der Sinne erlebt werden.

Nach diesem wundervollem Cache und dem am Parkplatz liegenden Earth Cache (es war ja internationaler Earth Cache Day 😉 ),
gings weiter zum naheliegenden Meadowwalk-Canyon.

Nach den angegebenen Parkplatz Koordinaten ging’s relativ harmlos auf Wald-Schotter-Autobahnen los.
Nach kurzer Zeit kam das Bannwald Schild, das uns über diese seit 1970 von Menschen unberührte Natur informierte.
Bannwälder sind Totalreservate die sich ungestört zu Urwäldern von morgen entwickeln dürfen.
Sie dienen hauptsächlich der Wissenschaft als Freilandlaboratorien.
Deshalb ist besonders auf behutsames Verhalten und Unfallgefahren durch herab stürzende Äste zu achten.

Der Weg zum Behälter dieses Tradis ist der Wahnsinn.
Noch nie schritten wir durch solch naturbelassene Wälder mit Pfaden die sich tief in die Schlucht gruben.
Es ging über Serpentinen und Holztreppen zum Eberbachschlucht hinunter.
Gutes Schuhwerk und entsprechende Kleidung ist natürlich Voraussetzung. Kinderwägen ? No Go !
Die T3 Wertung steigt bei Regen locker um einen Stern.

Kurz vor dem Final ist ein Earthcache der dem interessierten Cacher ein Wasserfall mit den einzelnen Gesteinsschichten näher bringt.

Der Tradi führte uns zu einem wundervollem Lost Place über den ich hier nicht viel spoilern will.

Also: „Ab in den Welzheimer Wald“.

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Der 1000. Cache – für uns einen Grund zum Feiern

Gestern fanden wir unseren 1000. Cache !

Leider ohne Kumpel Black Abbot, der schon 2 tolle Caches zur Jubiläumstour gefunden hatte.
Diese machen wir später noch zusammen.

Also musste ein anderes Highlight her, das dem Anlass gerecht wird und familientauglich ist,
denn die müssen natürlich mit.

Mein Wahl fiel auf einen DGumg Cache namens Sauberg.

Da das Wetter nicht 100% sicher war und auch die Kinder nicht allzu lange fahren wollten,
war dieser Multi mit 100KM Entfernung in gut einer Stunde erreichbar.

Ich hatte noch andere Caches mit guter Bewertung im Umkreis im Auge, aber ich wollte einen
Multi mit einer Laufstrecke, da ich mir den 1000. „erarbeiten“ wollte.

 

Nach der kurzweiligen ein stündigen Fahrt mit dem Cachemobil an den Parkplatz angekommen,
begrüsste uns ein schon fast orkanartiger Sturm.
Also kurzerhand die Windstopper angezogen (bei uns wars noch windstill) und losgezogen.

Als ich den ersten Stage ansteuerte, traute ich meinen Augen nicht: 2 Km zu Stage 1 ???

Hatten wir falsch geparkt ? War das Oregon noch nicht bereit ? Fand eine Achsverschiebung der Erdkugel statt ?

Nein, ich vergass den Wegpunkt zu Stage 1 anzusteuern. Aber auch dann waren es noch 1,5 Km zum Wegpunkt.

Dieser führte uns zwar über idyllische Waldwege hoch zum Sauberg der über 600m ÜMH liegt, aber es waren dann doch 2 Km bis zur Stage 1.
Hier hätte man noch 2 bis 3 Stages einbauen können um die trotzdem herrliche Wanderung zu überbrücken.

 

Kurz vor Stage 1 kam uns ein anderes Cacherteam entgegen, das schon aufgeben wollte.
Zusammen konnten wir aber die Hinweise zum Final gut finden.

Die Strecke zum Final war schnell erledigt und am höchsten Punkt des Sauberges war der Final auch schnell gefunden.

Wer die Caches von DGumg kennt, weiss was er alles auf die Beine stellen kann.
Auch hier wieder etwas was bestimmt weltweit einzigartig ist.
Ein handwerkliches Meisterwerk das seines gleichen sucht !!!

Natürlich wurde hier zu unserem 1000. Fund auch ein Piccolo geöffnet (man gönnt sich ja sonst nichts 😉 ).

 

Bei einem kleinen Picknick auf der benachbarten Bank wurde dann mit dem eintreffenden anderem Cacherteam
noch ein wenig geplaudert und Geschichten ausgetauscht.

So wurde dieser vom Aufbau doch unspektakuläre Multi dank seinem Final und dem Treffen des anderen Cacherteams
doch zu einem unvergesslichen und würdigen 1000. Cache.

Danke an allen die bei diesen 1000. Cache dabei waren.

Besonders an meine Familie die die Freude am Cache mit mir teilt – besonders meinem „Hond“ Mrs. CachePac !!!!

Danke auch an meinem Freund Black Abbot, der mit mir dieses tolle Hobby teilt.

Danke auch an allen Cacher die ich bis jetzt kennenlernen konnte.

 

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