Monatsarchiv: Juli 2013

Insekten- und Zeckenschutzkleidung zum Geocachen

Schon lange befasse ich mich mit dem Thema Insekten- und Zeckenschutz.

Zuerst als passionierter Mountain Biker und nun seit mehreren Jahren als Geocacher, da es hier in unseren
baden- württembergischen Wäldern viele davon gibt.

Vor allem die Zecken und die damit übertragenen Krankheiten wie:

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Borreliose

und über weitere 50 Krankheiten

führen einen dazu, dieses Problem anzugehen.

Hierbei sei besonders die informative Homepage von Zecken.de (siehe Links oben) erwähnt, die auf die einzelnen Probleme mit Zecken eingeht, diese anschaulich erklärt und Hilfe gibt.

Ich möchte hier in meinem Artikel über Insekten- und Zeckenschutzkleidung berichten.
Im einzelnen die von einem befreundeten Cacher getestete Craghoppers NosiLife Cargohose und dem Craghoppers NosiLife Alvero Hooded Top Kapuzenshirt , die wir vom Zecken und Dornen Online Shop bezogen haben.

ZuD-Logo-Web-schwarz

Hierbei sei gleich nochmals darauf hingewiesen, daß wir hier objektive, aber keine profesionellen Berichte von Cachern für Cachern schreiben und froh sind, wenn uns Online Shops mit Infos und Produkten unterstützen.

Irgendwo her müssen wir ja die Produkte beziehen, da ich des Webens, Lötens usw. nicht fähig bin 😉

Leider war mir die Cargo Hose mit Größe 36/32 (in Jeans Größe) oben herum einen kleinen Ticken zu eng, deshalb hat den nun folgenden Erfahrungsbericht mein guter Freund Blacky geschrieben.

 

Craghoppers NosiLife Cargohose

 

Das Modell „Nosilife Cargo Trousers“ des Herstellers Craghoppers verwendet ein neuartiges Imprägnierungsverfahren, um ein Repellent in die Stofffasern zu bringen. Repellent stammt vom lateinischen Wort für „zurückstoßen“ oder „vertreiben“. Es handelt sich in diesem Fall um einen chemischen Wirkstoff, der die Nervenzellen auf den Füßen der Zecke angreift. Die Zecke soll sich so nicht am Stoff festhalten können. Bei Nosilife soll es sich um ein Pyrethoid handeln, einem synthetisch hergestellten Insektizid wie es zum Beispiel auch in Präparaten gegen Kopfläuse enthalten ist.

Cargohose

Cargohose

Beim Auspacken fällt auf, dass die Hose sehr leicht und dünn ist. Sie fühlt sich gut an und „riecht“ auffällig neutral, keineswegs nach Chemie. Bei der ersten Kontrolle sind keine Fehler zu finden. Alle Nähte sind einwandfrei verarbeitet.

Die Cargo Hose hat ausreichend Taschen für jedes erdenkliche Utensil. Zum Teil sind sie durch einen Reißverschluss zu verschließen.In einer Tasche steckte sogar ein abknöpfbarer wasserdichter Kunststoffbeutel. Dieser ist groß genug um ein Smartphone oder die Digicam aufzunehmen.

Der erste Eindruck ist also fast durchweg positiv, wäre da nicht ein komischer Geschmack im Mund und Rachen, nachdem ich an der Hose geschnuppert habe.  Ich werde das nach der ersten Wäsche nochmals wiederholen…

Es folgt die Anprobe. Die Hose, die mir zur Verfügung gestellt wurde, hat mit Größe 52 nicht die optimale Größe für mich, trotzdem sitzt sie recht bequem. Die Hose gibt es jedoch auch bis Größe 58 und sogar in „langen Größen“ für die großen Leute. Hervorzuheben ist der Verschluss vorne mit einem Doppelknopf, wie man es von Skihosen kennt. Für den Outdooreinsatz ein echtes „Sicherheitsplus“.

Hosenbund Verschluss

Hosenbund Verschluss

Beim ersten echten Outdooreinsatz jedoch hatte ich beim Anziehen plötzlich genau dieses „Sicherheitsplus“ in den Händen. Der innere Knopf ist recht dürftig angebracht. Also kam noch ein Gürtel zum Einsatz. Beim Ziehen an der Gürtelschlaufe fiel mir dann auf, dass diese zum Teil am unteren Ende geknöpft waren. Der Sinn darin wollte sich mir noch nicht so recht erschließen.

Unterwegs bei ca. 28° C Außentemperatur war die Hose nie zu warm. Auch die Feuchtigkeit transportierte sie recht gut nach außen weg. Im Naturschutzgebiet im Wald nahe einem Altwasser wurde ich so richtig von Stechmücken geplagt. Zu Hause zählte ich 11 Stiche am Oberkörper, keinen einzigen an den Beinen.

Durch Höhlengekrieche war die Hose schon ganz schön eingesaut und wanderte deshalb in die Wäsche. Nach Anleitung und mit dem normalen Programm gewaschen kam die Hose wieder einwandfrei und sauber zum Vorschein.

Die Hose war sehr schnell wieder trocken und wäre dann sofort wieder einsatzfähig gewesen. Trotzdem und zur Vollständigkeit wurde sie noch gebügelt. Es waren nur leichte Knitterfalten auszubügeln. Trotz dem Bügeln auf niedrigster Stufe gingen diese schnell aus dem Kleidungsstück raus. Der unangenehme Geschmack im Rachen, der beim ersten Schnuppertest aufgefallen war, zeigte sich nach dem Waschen und beim Bügeln nicht mehr.

Bei den bisherigen Touren mit der Hose hatte ich keine lästige Zecken.

Obwohl es warm und feucht war, konnte ich keinerlei Hautirritationen feststellen, die durch den Wirkstoff gegen Zecken verursacht hätten sein können.

Die ideale Ausstattung gegen Insekten und Zecken, besteht natürlich auch durch Schutz des Oberkörpers.
Dazu habe ich mir das Kapuzenshirt der Firma Craghoppers zugelegt, das es auch in „Elefantengröße“ XXL gibt und somit meinem gestählten Körper gut steht 😉

 

Craghoppers NosiLife Kaputzenshirt

 

Dieses langarmige luftig geschnittene Kapuzenshirt (auch neudeutsch Hoodie) genannt, besitzt die gleiche Faser- Imprägnierung, die das Nervensystem der Zecken angreift, und Moisture Control (atmungsakiv) wie die Cargohose .

Das von mir getragene Shirt gibt es in den Farben Granite und Indigo in den Größen S/M/L/XL und XXL.

Mit meinen 1,90m sitzt die Größe XXL hervorragend und trägt sich durch den leichten weichen Stoff angenehm.
Zusätzlich besitzt das Shirt wie die Hose einen Sonnenschutzfaktor 40+.

Mir persönlich ist das Shirt im Sommer mit den langen Ärmeln zu warm, was aber nicht am Shirt sondern an meinen Vorlieben liegt. Deshalb würde ich mir ein Shirt mit kurzen Ärmeln und ohne Kapuze wünschen.

Ich bin gerade am Überlegen ob ich das Shirt für den Frühling und Sommer kürze, da ich in der kälteren Jahreszeit sowieso eher langarmige Sachen trage und die Zeckenplage hier nicht so ausgeprägt ist wie in der wärmeren Jahreszeit.

Alles in allem trägt sich das Shirt sehr gut.

Die Funktion habe ich in einem Praxistest selbst getestet.

 

Praxistest

 

Da wir bei unseren Caching Touren mit der Bekleidung keine Zecken einfingen, musste ein Praxistest mit lebenden Zecken herhalten.

Die Zecken waren schnell besorgt: unsere Katze liefert sie frei Haus auf ihrem Fell…..

Zuerst plazierte ich eine Art „Zeckenschutzfreie Insel“ in Form einer handelsüblichen Haushalts-Küchenrolle.
Darauf kam die Zecke, um zu sehen ob der Stoff des imprägnierten Shirts wirklich die abweisende und lähmende Wirkung hält.

Nach dem Aufsetzen der Zecke, zeigte sich die Zecke in reger Aktivität. Es ist wirklich erstaunlich wie schnell sich die Biester bewegen können. Ich brauchte mehrere Bilder, um den Lauf der Zecke einzufangen.

Wie man auf den Bildern sehr schön sehen kann, ist, dass sich die Zecke der „Papierinsel“ nähert und dann das Zeckenschutzmittel wittert und sich dann von der Stelle abkehrt.

Nach ein paar Versuchen wagt es die Zecke dann doch, den mit der NosiLife-Imprägnierung eingewebten Stoff zu betreten.

Als die Zecke den Anti-Insekten- und Zeckenstoff betreten hat, bemerkte man, dass sie sich nicht mehr so wohl fühlte. Sie suchte den Weg zurück zur Papierinsel.

Dies habe ich durch meinen nach Mensch riechenden Finger vereiteln können.
Sobald ich meinen FInger in die Nähe der Zecke brachte, kehrte sie um und lief in die Blut versprechenden Richtung.

Hierbei musste ich feststellen, dass sich Zecken zwar am menschlichen Geruch orientieren, aber bei einem Abstand von ca. 1,5 cm den Finger auf dem Stoff nicht wahrnehmen.
Was aber auch am störenden Geruch der NosiLife Imprägnierung liegen kann, was ja für den Stoff spricht.

Nach ca. 10 min. bemerkte ich, dass sich der Vorwärtsdrang der Zecke stark abschwächte. Irgendwie setzte die bewegungshemmende Wirkung der NosiLife Technologie ein.

Deshalb musste ein „Gefängnis“ her, um das Ausbrechen der Zecke von der Papierinsel zu verhindern.

Hier half nur ein Trinkglas, da die Zecke alle anderen Hindernisse ohne Problem überwinden konnte.

Doch schon bald wurde es der Zecke auf dem Stoff immer ungemütlicher und sie bestieg das Glas, um Abstand vom übelriechenden Boden zu bekommen.

Die Wirkung des betäubenden Nervengiftes Pyrethoid führt bei Insekten anfänglich zur Lähmung und dann bei längerer Einwirkung zum Tode.

Bei Zecken scheint es meiner Meinung nach die gleiche Wirkung zu haben, denn nach ca. 60 min. im Glas lag die Zecke tot am Boden.

Exitus

Exitus

DIe abwehrende und tödliche Wirkung des mit Pyrethoid in den Stofffasern eingebrachte Chemikalie ist von mir hiermit bestätigt.

Wie sich der Stoff langfristig für die Haut und Gesundheit auswirkt, kann ich nicht beurteilen, aber dafür muss sich jeder Cacher selbst entscheiden, ob er die Gefahr eines Zeckenbisses und die evtl. Folgen eingeht oder zur Prävention Sprays oder eben diese Schutzkleidung einsetzt.

 

Fazit

 

Ich hatte bis jetzt immer Zeckensprays dabei und bemerkte bei Touren in feuchten Gebieten mit vielen Steckmücken, daß die Wirkung der Sprays schnell nachließ und ich wieder gebissen wurde.

Dies ist mit der hier aufgeführten Kleidung nicht der Fall. Insektenstiche blieben aus und Zecken waren auch bis jetzt keine auffindbar.

Der Hersteller verspricht 30-70 Waschungen ohne Wirksamkeitsverlust der mit dem Wirkstoff getränkten Fasern.

Der leichte Stoff mag nicht jedermanns Geschmack sein, besonders bei harten Touren, die das Gewebe stark beanspruchen, aber für die Mehrheit von uns Cachern ist die Qualität in Ordnung und wird einige schöne Touren aushalten.

Ich werde mir noch passende kurze Shorts für den Sommer und eine lange Hose für den Frühling und Herbst besorgen, womit ich mich einfach sicherer fühle.

Ob es von Craghoppers oder einer anderen Outdoor Marke sein soll, muss auch hier jeder selber entscheiden.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden was für ihn  sinnvoll ist und was nicht.

Wer sich vor einer Outdoortour informieren möchte wie belastet und aktiv ein Zeckengebiet ist, der kann sich auf der Seite www.zeckenwetter.de  svhlau machen.

Zeckenwetter.de bietet sogar eine kostenlose App für die (armen) iPhone-Nutzer an.

Achtung: Cacher Vampire

Achtung: Cacher Vampire

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Reaktivlichter für Nachtcaches

Da ich in nächster Zeit die Fortsetzung eines Multis von mir als Nachtcache gestalten will, bin ich auf folgende elektrische Gimmiks gestoßen.

Viele von Euch kennen bestimmt die Sensoren, die blinken oder leuchten, wenn man sie nachts mit einer Taschenlampe anstrahlt.

Diese sogenannten Reaktivlichter sind kleine elektronische Schaltungen mit einer Leuchtdiode und einem Helligkeitssensor. Bei Dunkelheit lassen sie sich mittels einer Taschenlampe aktivieren und blinken dann eine vorher eingestellte Blinksequenz.

Neben einfachem Blinken kann dies auch die Wiedergabe von Morsecode oder Zahlenfolgen bzw. Koordinaten sein. Je nach eingestellter Empfindlichkeit und gewähltem Sensortyp lassen sich Reaktivlichter auch über mehrere 100 m zuverlässig auslösen. Als Sensoren werden neben Fotowiderständen (LDR), Fotodioden und Fototransistoren auch Leuchtdioden eingesetzt. So kann mit minimalstem Aufwand an Bauteilen ein komplettes Reaktivlicht aufgebaut werden. Als Stromversorgung dienen handelsübliche Knopfzellen. Mittels ausgeklügelter Stromsparmechanismen lassen sich Reaktivlichter mit einer Knopfzelle mehrere Monate betreiben.

Die 2 verschiedenen Reaktivlichter, samt weiterem Zubehör für Nachtcaches, im Geocaching Shop CACHER´S WORLD besorgt.

Nachtcache Zubehör

Nachtcache Zubehör – bei Tag 😉

Es handelt sich im Detail um folgende Artikel, die unter dem hinterlegten Link im Cacher´s World Geocaching Shop erhältlich sind:

  1. das verschieden farbig blinkende Reaktivlicht
  2. das Reaktvlicht mit roter 7 Segment Anzeige
  3. die Halterungen für die Reaktivlichter
  4. und 4 verschieden farbige selbstklebende Reflektorfolien

 1. Das blinkende Reaktivlicht

Dieses einfarbig blinkende Reaktivlicht besteht aus einer ca. 40 x 17 x 7mm großen Platine, auf der eine LED samt Knopfzellenhalterung und einem Lichtsensor angebracht ist.
Das Licht reagiert bei Dunkelheit auf eintreffendes Licht und gibt programmierbare Lichtfolgen ab.
Diese Lichtfolgen können mittels einer handelsüblichen Taschenlampe programmiert werden, so daß individuelle Pulsmuster für den eigenen Nachtcache erstellt werden können.
Das berührungslose Optionsmenü wird durch Eingabe eines Lichtcodes aktiviert.
Anschließend kann das gewünschte Blinkmuster aufgenommen und wiedergegeben werden.
Das Reaktivlicht für 17,80 Euro gibt es in den Farben Gelb, Blau und Rot.

Reaktivlicht blinkend

Reaktivlicht blinkend

Geliefert wird das lichtsensitive Bauteil mit einer handelsüblichen CR 1632 Knopfzelle und einem wasserdichten Kunststoffbehälter, für den es auch einen passenden Kunsstoffhalter gibt.

Die Programmierung gestaltet sich anfangs ohne Taster oder Knöpfe etwas ungewöhnlich. Hat man aber dann den Dreh mit der Taschenlampe als „Programmiergerät“ heraus, sind schnell die gewünschten Blinkfolgen zum Ermitteln oder Berechnen der nächsten Stage erledigt.

Es blinkt

Es blinkt

Den Abstand zum Aktivieren der Blinkfolge und die Helligkeit der LED erprobte ich in einer schummrigen Halbmondnacht.
Ab ca. 85m Entferung aktivierte sich das Reaktivlicht mittels meiner Fenix LD20. Bei weniger leuchtstarken Taschenlampen kann es durchaus ein paar Meter weniger sein, was aber eine beachtliche Leistung darstellt.

Bei völliger Dunkelheit sind bestimmt noch ein paar Meter mehr drin sind.
Somit lassen sich auch Blinklichter legen, die in sicherer Entfernung oder Höhe den Cacher leiten ohne gefunden oder gemuggelt zu werden.

2. Das Reaktivlicht mit roter 7 Segment Anzeige

Dieses ebenfalls einfarbig blinkende Reaktivlich hat zusätzlich zum einfach blinkenden Bauteil, noch eine 7 Segmentanzeige auf dem man individuelle Zahlen und Buchstabenfolgen erscheinen lassen kann.
Dieses zusätzliche einstellige Display erlaubt dem Cache Owner natürlich vielfältige Möglichkeiten der Koordinatenbestimmung oder -berechnung.
Folgende Zahlen und Buchstaben können dargestellt werden:

0123456789 AbCcdEFGHhIiJLNnoPqrSTUuY .-„=

Die fehlenden Buchstaben (K – M – V – X – Z) sind aufgrund der 7 Segment Anzeige leider nicht möglich.

Notdürftig behelfen kann man sich, wenn statt dem V ein U, statt dem X ein H und als Z eine 2 verwendet wird. Sorgfältiges Auswählen der Blinkfolge will also bedacht werden.

Reaktivlicht 7 Segment

Reaktivlicht 7 Segment

Das Programmieren der maximal 125 erscheinenden Zeichen geht einfacher von der Hand, da hier 2 Taster zum Auswählen der Zeichenfolge vorhanden sind.
Durch gleichzeitiges Drücken beider Taster (egal ob es hell oder dunkel ist), kann man mit dem jeweils linken oder rechten Taster neben dem Display die Zeichen durchschalten und durch kurzes Drücken beider Taster speichern.
Die programmierten Zeichen erscheinen in einem zeitlichem Abstand von ca. 0,7sec, also gut zum Mitlesen.

Die Programmierung von der Zeichenfolge CACHELAND ging innerhalb von 2 Minuten schnell von der Hand.
Das Programmieren geht hier also einiges schneller als beim oben genannten Reaktivlicht, ist aber mit 22,90 Euro bei gleichem Lieferumfang ca. 5 Euro teurer, die sich aber bei Notwendigkeit der Darstellung von Zahlen oder Buchstaben lohnen.

Die Leuchtkraft ist wie beim einfach blinkenden Reaktivlicht mehr als ausreichend und kann ab ca. 85 Meter aktiviert und ab ca. 5 Meter (bei guten Augen) abgelesen werden.

C wie CacheLand

C wie CacheLand

Die an beiden Reaktivlichtern mitgelieferten Behälter habe ich in einem mit Wasser gefüllten Behälter 7 Tage unter Wasser gehalten, um die Dichtigkeit zu testen.
Bei einem der beiden Kunststoffbehältern mit schraubbarem Verschlußdeckel drangen ein paar Wassertropfen ein, was aber auch am nicht mehr ganz so fest sitzenden Deckel lag.
In der Praxis bei normalem (tollem) deutschem Wetter erwarte ich keinen Wassereintritt und deshalb eine lange Haltbarkeit der elektronischen Bauteile.
Was mir aufgefallen ist, daß die Reaktivlichter relativ viel Platz in den Plastikbehältern haben. Dadurch könnten sich die Reaktivlichter beim Montieren oder wenn sich ein Tier daran vergreift (??!!?), verdrehen und nicht auf einfallendes Licht von der gewünschten Richtung reagieren.
Lösen lässt dich dies durch Einbringen von „Abstandshaltern“ in Form von Papier, Pappe, Holz usw. um ein Verrutschen zu vermeiden.
Ich habe ein kleines Päckchen Silicat hinter die Platine geklemmt und somit gleichzeitig evtl. eindringende Feuchtigkeit eliminiert.


Die Ausdauer der Knopfzelle wird bei normaler Nutzung mit 20.000 Blinkzeichen angegeben. Deshalb wird die Batterie je nach Witterung im Winter doch ca. 1 Jahr aushalten.

3. Die Halterungen für die Reaktivlichter

Die leider nicht im Lieferumfang mitgelieferten Klammern zur Befestigung mittels Schrauben, Nägeln oder Gummibändern, schlagen mit preiswerten 0,90 Euro zu Buche.
Hier gibt es außer einem fehlenden Schlitz zur Befestigung mittels Kabelbindern nichts auszusetzen.

Behälter Halterung

Behälter Halterung

4. verschieden farbige Reflektorfolie

Die roten, gelben, weißen und blauen Reflektorfolien sind selbstklebend und haben jeweils die Abmessung 100 x 50 mm.

Es handelt sich bei diesen Reflektorfolien um retro-reflektierende Folien, d.h. das Licht wird in die Richtung zurückgeworfen, aus der die Reflektorfolie angestrahlt wird. Ideal also zum Legen von Nachtcaches. Die Folie hat eine hervorragende Haftung auf metallischen Untergründen und ist laut Hersteller (Orafol) 10 Jahre witterungsbeständig. Die Wabenstruktur garantiert sehr gute Reflektionswerte.

Reflektor Folie

Reflektor Folie

Angebracht werden die leuchtenden Wegweiser zum Cache natürlich klebend auf Metall oder Gegenständen aus Kunststoff.
Sind diese auf dem Weg zum Cache nicht vorhanden, empfehle ich folgende Methode, bei der ich die selbstklebende Refektorfolie einfach auf Reißzwecken aufklebe.

Diese Methode ist preiswert, universell einsetzbar und umweltschonend, da die Reißzwecke keine lebendsbedrohende Befestigung an Bäumen oder Sträuchern darstellt.

Fazit

Die von mir getesteten Reaktivlicht zeichnen sich durch leichte Handhabung bei der Installation und Programmierung und berreichern jeden Nachtcache mit dem besonderen Etwas.

Vor allem das programmierbare 7 Segment Aktivlicht hat mir sehr gefallen, weil sich die Buchstaben und Zahlen prima in die (hoffentlich) vorhandene Story integrieren lässt.

Die Leuchtkraft, Ablesbarkeit und der Aktivierungsabstand sind hervorragend und lassen keine Wünsche offen.

Einzig die separat zu kaufenden Halterungen, die sich nur per Nagel oder Schraube befestigen lassen, sind ein Kritikpunkt.

Ich vergebe für die getesteten Reaktivlichter 4 von 5 CacheLand Sternen.

CacheLand Award

Viel Spaß beim Nachtcache legen und vielen Dank an den Cacher´s World Geocaching Shop für die Beratung.

Kategorien: Caches, Equipment, Fun, Nachtcaches | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | 5 Kommentare

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