Lost Place Tour 2015 Teil 2 – Bunker und Schmierereien

Nach dem künstlerischen Lost Place am ersten Tag unserer jährlichen LPC Tour besuchten wir am heutigen Freitag einen ehemaligen Führungsbunker der sowjetischen Armee.

   ehem. Führungsbunker

Der zweistöckige Bunkerbau aus den 80er Jahren zur Luftverteidigung liegt fast unsichtbar in einem Naherholungsgebiet eines früheren Braunkohleabbaugebietes. Neben einem nahegelegenen See gibt es drei 14 Meter hohe Aussichtstürme. Zahlreiche gastronomische und touristische Einrichtungen sind noch im Bau oder in Planung. Ein asphaltierter Rad- und Wanderweg umschließt den Geiseltalsee.

Bei schönstem Wetter konnten wir so die Umgebung und manche geheime Ecke inspizieren. Wer Näheres über dieses Gebäude erfahren will, kann sich hier und hier bestens schlau machen.

So verbrachten wir hier einige schöne Stunden in der Sonne und im Schatten und konnten dabei sogar noch ein paar Kronkorken für die Sammlung meines Juniors finden. Anschließend machten wir uns nach 6 Stunden und fast 4 gelaufenen Kilometern wieder auf den Weg zurück, um die nächsten Lost Place Abenteuer zu bestehen.

Nach einer gepflegten Stärkung abends im mediterranen Hispano mit leckeren Tapas und Steaks gings am Samstag darauf zu einem weiteren Highlight unserer Tour ganz in der Nähe unserer Unterkunft.

Unsere Aufgabe bestand darin einen ehemaligen Kombinat Graffiti Schmierfinken ausfindig zu machen. Sozusagen ein CITO mitten in der Stadt.

Nachdem wir unsere Reinigungsmittel erhalten hatten, gings gleich an die Arbeit. Was sich als gar nicht so einfach herausstellte. War der Spraying Künstler doch von der cleveren Art und seine Spur äußerst undurchsichtig. So verbrachten wir einen weiteren Urlaubstag bei schönstem Wetter putzend und suchend hier im Kombinat und liefen fast 12 Km durchs weitläufige Haus, um den Schmierfink dingfest zu machen.

Nach unzähligen Etagenläufen und Reinigungsarbeiten vor Ort konnte der Künstler endlich „in Flagranti“ erwischt werden und wir hatten uns schon aufs Feierabendbier gefreut. Doch leider reichte uns die Zeit nicht mehr, um den Final Bierkasten aufzusuchen. Schade… Aber nächstes Mal klappts bestimmt und wir beeilen uns mehr…
Auf dem Nachhauseweg retteten wir geistesgegenwärtig Chemnitz noch vor einer Gashavarie und konnten gerade noch Schlimmeres verhindern bevor wir im zünftigen „Kellerhaus Chemnitz“ den Tag bei kühlem Bier und leckerem regionalen Essen Revue passieren ließen.
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