Caches

Mal wieder im Osten – Teil 3 Lost Place Caching in Bitterfeld

Der 2. Tag in Leipzig sollte vor dem Feiertag in Leipzig (hier ist der 31. Oktober ein Feiertag) genutzt werden, einen Lost Place Cache in Bitterfeld zu besuchen, den ich mir als Highlight unserer Caching Tour in Leipzig rausgesucht hatte.

So ging es früh morgens mit dem Cachingmobil auf die Autobahn und 42 km Richtung Norden nach Bitterfeld.

Unser Ziel lag erwartungsgemäß im Chemiepark von Bitterfeld. Genauer gesagt Bitterfeld-Wolfen, das seit dem 2. Weltkrieg Industriezentrum für die Herstellung chemischer Stoffe ist, in dem auch kriegswichtige Substanzen hergestellt wurden. In der DDR wurde es zu einem Symbol für die marode Ausstattung der Wirtschaft und gefährliche Umweltverschmutzung, da keine Modernisierung der Anlagen durchgeführt wurde und so die Verschmutzung der Umwelt genauso weiterging wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Heute stehen hier am Startpunkt vom Lost Place Cache selbstverständlich immer noch die riesigen Chemieanlagen, aber der Umweltschutz wird hier jetzt eher eingehalten. Schön ist aber anders – Industriegebiet halt…

Nach einem kleinem Nutella Frühstück auf dem naheliegenden Lebensmittelmarktparkplatz waren wir alle gestärkt und waren bereit, den von weitem schon sichtbaren Lost Place bei schönstem Herbstwetter zu erkunden.

Bitterfeld LPC

Bitterfeld LPC

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Mal wieder im Osten – Teil 2 Leipzig

Hier der 2. Teil unserer Geocaching Tour am Allerheiligen Wochenende 2013 in Leipzig und Umgebung. Leider hat der 2. Teil ein wenig länger gedauert. Sorry. Soll sich aber für den 3. und letzten Teil bessern. Hier könnt Ihr Anregungen und Informationen zur Unterbringung, Sightseeing, Restaurant und natürlich Caches bekommen.

Viel Spaß beim Lesen.

Am 3. Tag unserer (Lost Place) Caching und Sightseeing Tour ging es nach einem reichhaltigen Frühstück von Schwarzheide mit dem voll beladenen Cachingmobil in Richtung Leipzig los.

Da Distanz nur 160km also ca. 1,5 Std. Fahrzeit bedeutet, hatten wir natürlich noch Zeit für ein paar Caches (Kiddies: „schon wieder ?“) und etwas Shopping (Frauen: „Au ja!“).

Somit war die Reihenfolge und letzlich auch (meine) Priorität festgelegt ;).

Kurz vor den Toren Dresdens machten wir einen kleinen Abstecher von der Autobahn um den letzten Russen an seiner ehemaligen Wirkungsstätte zu besuchen.

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Mal wieder im Osten – Teil 1

Irgend wie lässt uns der Osten Deutschlands nicht los.
Deshalb war in der Woche zu Allerheiligen oder die Nacht zuvor, auch Halloween genannt, mal wieder eine Caching Tour mit ein paar auserwählten Lost Place Caches geplant.

Um die Kinder nicht außer Acht zu lassen, besuchten wir zu Beginn der Tour auch noch ein tropisches Badeparadies, das sich auch als ehemaliger Lost Place herausstellte. Irgendwie ziehen mich die Lost Places immer wieder in ihren Bann, wie Ihr bestimmt schon aus vorherigen Artikeln bemekt habt 😉

Doch nun der Reihe nach. Hier mein Reisebericht über besuchte Orte, Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und natürlich Caches:

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Können Trackables wirklich reisen? Die Geschichte einer Coin.

Ja sie können es !!!

Und wie.

Namentlich meine „Arabian Nights Geocoin“ die ich am 3. Dezember 2011 aktivierte und am 10. Dezember in einem herrlichen Nachtcache deponierte.

Arabian Nights Geocoin

Arabian Nights Geocoin

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Lost Place Nachtcache

Diese Woche machten wir den lange geplanten Lost Place Nachtcache mit dem Namen „Lucēre “ (Name des Autors geändert).

Ich möchte hiermit auch nichts spoilern oder über die fantastische Location oder die herrlich ausgearbeitete Stages erzählen, sondern nur die Bilder für unser tolles Hobby sprechen lassen.

Collage 01

Collage 01

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Reaktivlichter für Nachtcaches

Da ich in nächster Zeit die Fortsetzung eines Multis von mir als Nachtcache gestalten will, bin ich auf folgende elektrische Gimmiks gestoßen.

Viele von Euch kennen bestimmt die Sensoren, die blinken oder leuchten, wenn man sie nachts mit einer Taschenlampe anstrahlt.

Diese sogenannten Reaktivlichter sind kleine elektronische Schaltungen mit einer Leuchtdiode und einem Helligkeitssensor. Bei Dunkelheit lassen sie sich mittels einer Taschenlampe aktivieren und blinken dann eine vorher eingestellte Blinksequenz.

Neben einfachem Blinken kann dies auch die Wiedergabe von Morsecode oder Zahlenfolgen bzw. Koordinaten sein. Je nach eingestellter Empfindlichkeit und gewähltem Sensortyp lassen sich Reaktivlichter auch über mehrere 100 m zuverlässig auslösen. Als Sensoren werden neben Fotowiderständen (LDR), Fotodioden und Fototransistoren auch Leuchtdioden eingesetzt. So kann mit minimalstem Aufwand an Bauteilen ein komplettes Reaktivlicht aufgebaut werden. Als Stromversorgung dienen handelsübliche Knopfzellen. Mittels ausgeklügelter Stromsparmechanismen lassen sich Reaktivlichter mit einer Knopfzelle mehrere Monate betreiben.

Die 2 verschiedenen Reaktivlichter, samt weiterem Zubehör für Nachtcaches, im Geocaching Shop CACHER´S WORLD besorgt.

Nachtcache Zubehör

Nachtcache Zubehör – bei Tag 😉

Es handelt sich im Detail um folgende Artikel, die unter dem hinterlegten Link im Cacher´s World Geocaching Shop erhältlich sind:

  1. das verschieden farbig blinkende Reaktivlicht
  2. das Reaktvlicht mit roter 7 Segment Anzeige
  3. die Halterungen für die Reaktivlichter
  4. und 4 verschieden farbige selbstklebende Reflektorfolien

 1. Das blinkende Reaktivlicht

Dieses einfarbig blinkende Reaktivlicht besteht aus einer ca. 40 x 17 x 7mm großen Platine, auf der eine LED samt Knopfzellenhalterung und einem Lichtsensor angebracht ist.
Das Licht reagiert bei Dunkelheit auf eintreffendes Licht und gibt programmierbare Lichtfolgen ab.
Diese Lichtfolgen können mittels einer handelsüblichen Taschenlampe programmiert werden, so daß individuelle Pulsmuster für den eigenen Nachtcache erstellt werden können.
Das berührungslose Optionsmenü wird durch Eingabe eines Lichtcodes aktiviert.
Anschließend kann das gewünschte Blinkmuster aufgenommen und wiedergegeben werden.
Das Reaktivlicht für 17,80 Euro gibt es in den Farben Gelb, Blau und Rot.

Reaktivlicht blinkend

Reaktivlicht blinkend

Geliefert wird das lichtsensitive Bauteil mit einer handelsüblichen CR 1632 Knopfzelle und einem wasserdichten Kunststoffbehälter, für den es auch einen passenden Kunsstoffhalter gibt.

Die Programmierung gestaltet sich anfangs ohne Taster oder Knöpfe etwas ungewöhnlich. Hat man aber dann den Dreh mit der Taschenlampe als „Programmiergerät“ heraus, sind schnell die gewünschten Blinkfolgen zum Ermitteln oder Berechnen der nächsten Stage erledigt.

Es blinkt

Es blinkt

Den Abstand zum Aktivieren der Blinkfolge und die Helligkeit der LED erprobte ich in einer schummrigen Halbmondnacht.
Ab ca. 85m Entferung aktivierte sich das Reaktivlicht mittels meiner Fenix LD20. Bei weniger leuchtstarken Taschenlampen kann es durchaus ein paar Meter weniger sein, was aber eine beachtliche Leistung darstellt.

Bei völliger Dunkelheit sind bestimmt noch ein paar Meter mehr drin sind.
Somit lassen sich auch Blinklichter legen, die in sicherer Entfernung oder Höhe den Cacher leiten ohne gefunden oder gemuggelt zu werden.

2. Das Reaktivlicht mit roter 7 Segment Anzeige

Dieses ebenfalls einfarbig blinkende Reaktivlich hat zusätzlich zum einfach blinkenden Bauteil, noch eine 7 Segmentanzeige auf dem man individuelle Zahlen und Buchstabenfolgen erscheinen lassen kann.
Dieses zusätzliche einstellige Display erlaubt dem Cache Owner natürlich vielfältige Möglichkeiten der Koordinatenbestimmung oder -berechnung.
Folgende Zahlen und Buchstaben können dargestellt werden:

0123456789 AbCcdEFGHhIiJLNnoPqrSTUuY .-„=

Die fehlenden Buchstaben (K – M – V – X – Z) sind aufgrund der 7 Segment Anzeige leider nicht möglich.

Notdürftig behelfen kann man sich, wenn statt dem V ein U, statt dem X ein H und als Z eine 2 verwendet wird. Sorgfältiges Auswählen der Blinkfolge will also bedacht werden.

Reaktivlicht 7 Segment

Reaktivlicht 7 Segment

Das Programmieren der maximal 125 erscheinenden Zeichen geht einfacher von der Hand, da hier 2 Taster zum Auswählen der Zeichenfolge vorhanden sind.
Durch gleichzeitiges Drücken beider Taster (egal ob es hell oder dunkel ist), kann man mit dem jeweils linken oder rechten Taster neben dem Display die Zeichen durchschalten und durch kurzes Drücken beider Taster speichern.
Die programmierten Zeichen erscheinen in einem zeitlichem Abstand von ca. 0,7sec, also gut zum Mitlesen.

Die Programmierung von der Zeichenfolge CACHELAND ging innerhalb von 2 Minuten schnell von der Hand.
Das Programmieren geht hier also einiges schneller als beim oben genannten Reaktivlicht, ist aber mit 22,90 Euro bei gleichem Lieferumfang ca. 5 Euro teurer, die sich aber bei Notwendigkeit der Darstellung von Zahlen oder Buchstaben lohnen.

Die Leuchtkraft ist wie beim einfach blinkenden Reaktivlicht mehr als ausreichend und kann ab ca. 85 Meter aktiviert und ab ca. 5 Meter (bei guten Augen) abgelesen werden.

C wie CacheLand

C wie CacheLand

Die an beiden Reaktivlichtern mitgelieferten Behälter habe ich in einem mit Wasser gefüllten Behälter 7 Tage unter Wasser gehalten, um die Dichtigkeit zu testen.
Bei einem der beiden Kunststoffbehältern mit schraubbarem Verschlußdeckel drangen ein paar Wassertropfen ein, was aber auch am nicht mehr ganz so fest sitzenden Deckel lag.
In der Praxis bei normalem (tollem) deutschem Wetter erwarte ich keinen Wassereintritt und deshalb eine lange Haltbarkeit der elektronischen Bauteile.
Was mir aufgefallen ist, daß die Reaktivlichter relativ viel Platz in den Plastikbehältern haben. Dadurch könnten sich die Reaktivlichter beim Montieren oder wenn sich ein Tier daran vergreift (??!!?), verdrehen und nicht auf einfallendes Licht von der gewünschten Richtung reagieren.
Lösen lässt dich dies durch Einbringen von „Abstandshaltern“ in Form von Papier, Pappe, Holz usw. um ein Verrutschen zu vermeiden.
Ich habe ein kleines Päckchen Silicat hinter die Platine geklemmt und somit gleichzeitig evtl. eindringende Feuchtigkeit eliminiert.


Die Ausdauer der Knopfzelle wird bei normaler Nutzung mit 20.000 Blinkzeichen angegeben. Deshalb wird die Batterie je nach Witterung im Winter doch ca. 1 Jahr aushalten.

3. Die Halterungen für die Reaktivlichter

Die leider nicht im Lieferumfang mitgelieferten Klammern zur Befestigung mittels Schrauben, Nägeln oder Gummibändern, schlagen mit preiswerten 0,90 Euro zu Buche.
Hier gibt es außer einem fehlenden Schlitz zur Befestigung mittels Kabelbindern nichts auszusetzen.

Behälter Halterung

Behälter Halterung

4. verschieden farbige Reflektorfolie

Die roten, gelben, weißen und blauen Reflektorfolien sind selbstklebend und haben jeweils die Abmessung 100 x 50 mm.

Es handelt sich bei diesen Reflektorfolien um retro-reflektierende Folien, d.h. das Licht wird in die Richtung zurückgeworfen, aus der die Reflektorfolie angestrahlt wird. Ideal also zum Legen von Nachtcaches. Die Folie hat eine hervorragende Haftung auf metallischen Untergründen und ist laut Hersteller (Orafol) 10 Jahre witterungsbeständig. Die Wabenstruktur garantiert sehr gute Reflektionswerte.

Reflektor Folie

Reflektor Folie

Angebracht werden die leuchtenden Wegweiser zum Cache natürlich klebend auf Metall oder Gegenständen aus Kunststoff.
Sind diese auf dem Weg zum Cache nicht vorhanden, empfehle ich folgende Methode, bei der ich die selbstklebende Refektorfolie einfach auf Reißzwecken aufklebe.

Diese Methode ist preiswert, universell einsetzbar und umweltschonend, da die Reißzwecke keine lebendsbedrohende Befestigung an Bäumen oder Sträuchern darstellt.

Fazit

Die von mir getesteten Reaktivlicht zeichnen sich durch leichte Handhabung bei der Installation und Programmierung und berreichern jeden Nachtcache mit dem besonderen Etwas.

Vor allem das programmierbare 7 Segment Aktivlicht hat mir sehr gefallen, weil sich die Buchstaben und Zahlen prima in die (hoffentlich) vorhandene Story integrieren lässt.

Die Leuchtkraft, Ablesbarkeit und der Aktivierungsabstand sind hervorragend und lassen keine Wünsche offen.

Einzig die separat zu kaufenden Halterungen, die sich nur per Nagel oder Schraube befestigen lassen, sind ein Kritikpunkt.

Ich vergebe für die getesteten Reaktivlichter 4 von 5 CacheLand Sternen.

CacheLand Award

Viel Spaß beim Nachtcache legen und vielen Dank an den Cacher´s World Geocaching Shop für die Beratung.

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Tag 5 – LPC Tour 2013 (Heilstätte und Heimfahrt)

Heute, am Tag 5, geht´s leider schon wieder heim, aber nicht ohne unterwegs noch einen Lost Place zu besuchen.

Ausgesucht haben wir eine alte Heilstätte in der Nähe von Bad Berka.

Doch auf der Fahrt dort hin machten wir in Meißen noch Halt, um einen „Must Do Cache“ zu besuchen.
Gemeint ist „Horch und Guck“.
Leider kann ich ohne zu spoilern zu dem mit über 1300 Favoritenpunkten ausgezeichneten Cache nichts sagen.

Nur soviel: wer einen optisch und akustisch klasse gemachten Tradi machen will, muss hierher pilgern, denn Meißen ist eine
wunderschöne Stadt, die außer diesem Cache noch viele andere Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

Meissen

Meissen

Nach dieser Geocaching Perle ging´s weiter mit dem Cachemobil und kurze Zeit später kamen wir am gesuchten Lost Place an.

Stolz stand, dieses am 14. Oktober 1898 in München, einem Teilort von Bad Berka, als „Heilstätte für Schwindsüchtige gebaute Gebäude vor uns.

Den Namen erhielt die Klinik für Tuberkulose erkrankte Patienten von der verstorbenen Großherzogin.

Hier noch ein paar interessante Informationen von der sehr informativen Lost Place Seite Rotten Places.de

Nach einer kleinen Erkundungstour rund um die ehemalige Klinik ging´s ans Lösen der insgesamt 4 Aufgaben.

Die erste Aufgabe war an dem Getriebeblock des Fahrstuhlantriebes zu finden. Da half uns der Erkundungslauf rund ums Gebäude, wo wir den Schacht schon von außen erblickt hatten.

Der Weg dorthin erfordert gute Lampen und eine gute Auffassungsgabe, da manche Stellen auf der weiteren Suche hilfreich sein können.

Die nächste Aufgabe führte uns in den Spa Bereich der Sophienheilstätte, die Ende des 19. Jahrhunderts von Badearzt Dr. Ernst August Willrich gegründet wurde.

Diese Aufgabe konnte dank fehlendem Medium recht schnell gelöst werden, so dass uns noch Zeit zum Entspannen und Relaxen blieb.

Bademeister

Bademeister

Dank der nächsten Aufgabe im Heizhaus konnten wir unsere körperlichen Fähigkeiten mit den Suchfähigkeiten kombinieren und erreichten über manchen Irrweg, den von der Klinik räumlich getrennten Gebäudekomplex.

Nach dieser unterirdischen Einlage gelangten wir zum Heizhaus, konnten die geforderten Angaben finden und erkundeten auch gleich diesen Bereich des rund 223.500 m² großen Grundstücks.

Die nächste und letzte Aufgabe führte uns zur Verzweiflung aber auch wieder zu einem anderen Cacherteam, natürlich auch wieder aus unserer Heimat (die Schwaben lieben den Osten mit seinen Lost Places).

Gemeinsam suchten wir nach der Schwester Erika und ihrem Stromzähler, der uns aber immer wieder neue Bereiche dieser riesigen Klinik zeigte. Dank eines Telefonjokers konnte uns wenigstens das Stockwerk verraten werden, was die Suche aber auch nicht gleich erleichterte, da der Bereich der Schwester Erika nur über einen bestimmten Weg zugänglich ist.
Diese Erika werden wir alle nie vergessen, was auch an den anderen Besuchern an diesem Tag lag.

So kamen plötzlich mehrere Hunde in die Heilstätte. Zunächst ohne Herrchen. Wir vermuteten auch Cacher, was sich aber nicht bestätigte.

Die nächsten Personen, die wir trafen, war ein junges Pärchen ohne Taschenlampen. Zum Ausgleich trug der weibliche Part dieses ungewöhnlichen Cacherpaares Feinstrumpfhosen und einen Minirock.

War zwar schön anzuschauen, ist aber für solch einen Lost Place eher unangebracht…..

Als wir dann endlich den Bereich der ehrwürdigen Erika erreichten, waren dann doch alle erleichtert, nach all der Sucherei den letzten finalen Hinweis gefunden zu haben und die Finalkoordinaten errechnen zu können.

Das Final ist wie so oft, unspektakulär und wird den über 540 Favoritenpunkten nicht gerecht, aber hier zählt wie so oft die Location und der Weg dort hin.

So konnten wir neue Bekanntschaften knüpfen, einen herrlichen Lost Place erkunden und einen genialen Tag verbringen.

Hier die schönsten Bilder:

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Nach einer herzlichen Verabschiedung und Adressen tauschen machten wir uns auf den Heimweg nach Baden Württemberg.

 

Zusammenfassend gab es folgende Statistiken:

  • 1485 gefahrene Kilometer
  • 32 gefundene Caches mit über 4806 Favoritenpunkte
  • davon 5 Lost Places (1 ungelistet ohne Fundpunkt)
  • 4 Übernachtungen in 2 Hotels
  • viele leckere Drinks und Abendessen
  • mindestens 30 Energydrinks
  • 707 Bilder
  • neue Bekanntschaften
  • viel Spaß und unendlich viele Eindrücke

 

Vielen Dank auch an meinen Freund Blacky, der uns mit seiner Black Pearl sicher hin und wieder heimgebracht hat.

 

Bis zur nächsten Tour……

 

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Tag 4 – LPC Tour 2013 (Dresden)

Nachdem wir die letzte Nacht im Dresdner Nachtleben (Münzgasse) gut überstanden haben ;),
ging’s  an den nächsten von uns favorisierten Lost Place Cache direkt in Dresden.

Nach der kurzen Anfahrt trafen wir noch ein anderes Cacherteam aus Heidelberg, das uns
über den Einstieg informierten. Sie waren schon am Tag zuvor erfolglos abgezogen, da
eine Abrissfirma tätig war.

Leider war dem Team das Cacherglück auch heute nicht hold, da immer noch Arbeiter am Werke
waren und ungehindertes Cachen unmöglich machten.
So zogen sie nach einer netten Unterhaltung mit uns unverrichteter Dinge wieder ab.

Wir entschlossen uns, erst einmal ein paar Caches in Dresden zu machen und am
Nachmittag nochmals wieder zu kommen.

Es ist schon erschreckend, wenn man die von uns im Mai gemachten Bilder der Anlegestelle,
mit denen der katastrophalen Flut im Juni vergleicht.

Hier an dieser Stelle nochmals alles Gute beim Wiederaufbau dieser tollen Stadt.

Nach dieser Zwangspause kehrten wir am frühen Nachmittag zum LP zurück und konnten nun dank dem Arbeitsende der Arbeiter nun mit dem Erkunden des Lostplaces beginnen.

Der von uns gewählte LP war das alte Milchwerkgelände, das es höchstwahrscheinlich wegen oben genannter Abrissarbeiten bald nicht mehr geben wird.
Dies dachte sich bestimmt auch ein drittes Team, das wir an der 1. Station trafen. Auch diese Geocacher stammten aus Baden Württemberg und kamen sogar aus unserer Homezone.

Die Cacher Welt ist halt klein…

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Nachdem wir uns dann brüderlich zu einem Team vereinigt haben, ging´s an die Old School typischen Lost Place Stationen durch die zerfallenen, aber doch noch teilweise gut erhaltenen Stationen dieser alten Molkerei.

Teilweise mussten meterhohe Schuttberge erklommen werden, um an die nicht immer leicht zu findenden Stationen zu kommen.
Gutes Schuhwerk ist hier unbedingt erforderlich.

Die toll ausgedachte Story führte uns von der Produktion über die Instandhaltungsgebäude bis aufs Dach dieses wirklich aufregenden Areals, das nicht immer ungefährlich war.
Neben all dem Geröll mit Beton und herausstehenden Stahlträgern mussten wir vor allem im Freien auf fehlende Abwasserschachtdeckel achten.
Im Inneren des Gebäudes war das Vorankommen kein Problem, da es in einem erstaunlich guten Zustand war.
So machte die Suche im Team viel Spaß, was vor allem an den abwechslungsreichen Stationen und zu suchenden Stages lag.

So kämpften wir uns penibel 😉 bis zum Final heran und hatten herrliche 2,5 Stunden Cache Suche.

Zurzeit ist der Cache noch wegen einer fehlenden Station disabled.

Hier noch ein paar Impressionen:

Nach diesem tollen Cache machten wir uns nach gründlicher Körperreinigung wieder auf den Weg, das nächtliche Dresden zu erkunden.

Da wir am Vortag die schönsten Caches in Dresden schon gemacht haben, konzentrierten wir uns auf die Restaurantsuche und scannten auf unserem Weg ein paar Munzees.

Abschließend noch unsere schönsten „Dresden at Night“ Fotos.

Dies war unser letzter Tag in Dresden. Morgen geht´s heim.

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Tag 3 – LPC Tour 2013 (Abhörstation und Fahrt nach Dresden)

Tag 3 bedeutete Abreise aus Luckenwalde und Anreise nach Dresden.

Da dies nur knappe 2 Stunden Fahrzeit bedeutete, haben wir uns noch einen
weiteren Lost Place ausgesucht.

Unsere Wahl fiel auf einen LP Multi auf einer Anhöhe mit einer alten DDR Anlage,
die früher gerne zum „Reinhören“ benutzt wurde.

Nach einer kleinen Wanderung auf die Anhöhe des Golmberges, stand nun die Anlage
in voller Pracht vor uns und wartete erkundet zu werden.

Wer hat hier den gelauscht ?

Wer hat hier den gelauscht ?

Der Multi führte uns durch die verschiedensten Bereiche der  Anlage, die teilweise in erstaunlich
gutem Zustand ist und erahnen lässt was vor ein paar Jahren hier alles „erforscht“ wurde.

Am besten hat uns hier die Atmosphäre gefallen, die einen 1:1 in den kalten Krieg, zu DDR Zeiten
zurück fallen lässt.
Der Cache tut sein übriges zu dieser grandiosen Stimmung in diesem Lost Place dazu.

Trotz nicht gerade hochbewertetem Cache, ist dieser eine unbedingte Empfehlung an alle Lost Place Fans.

Hier unsere „Mitbringsel“, getreu dem Lost Place Motte : „Take nothing but Photos, leave nothing but Footprints“.

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Nach diesem grandiosen Erlebnis ging es zurück ins Auto und wir machten uns auf die Fahrt zu unserem 2. Stützpunkt dieser
Caching Tour, nach Dresden.

Unterwegs hielten wir an den verschiedensten Caches, wobei die hier erwähnten Caches besondere Erwähnung finden sollten.

Durch Zufall kamen wir dank meines „Wundernavis“ (zur Erklärung: es ist schon etwas älter und weist uns oft nicht den komfortabelsten Weg, aber zumindest immer einen Weg bei dem man etwas erlebt) an einem Ort vorbei, bei dem etwas zu
entdeckten oder zu bestaunen hatten.

So wiederum auch hier:

Wir kamen an einen Cache der nahe eines  Friedhofs mit Gedenkstätte der ehem. Sowjetarmee, bei dem in Front 2 alte Sowjet Panzer Wache hielten.

Der Cache trägt den Namen „Kleiner Stock“ und liegt in der Nähe von Baruth/Mark, was ca. 40km südlich von Berlin liegt.

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Weiter ging’s Richtung Lausitzring, weil ich einen TB hatte, der alle Rennstrecken dieser Welt besuchen sollte.
Zum Hockenheimring, nahe unserer Heimat hatte ich ihn schon zum Besuch gebracht.
Doch nun sollte er seine neue Station beim Lausitzring besuchen.

TB beim Lausitzring

TB beim Lausitzring

Es war der Cache mit dem Namen „Ein echter Fünfzylinder“.

Dieser tolle Bastelcache liegt in unmittelbarer Nähe des Lausitzringes, so daß der TB nun während seines Besuches
immer den Motorengeräuschen lauschen kann.

Der Cache an sich verdient der Erwähnung aufgrund seiner technisch guten Umsetzung in Form eines Rätselbehälters.
Schaut selbst nach…

Nach diesem Cache war es nicht mehr weit nach Dresden und wir konnten rechtzeitig vor dem Abendessen unser
Akademie Hotel in Klotzsche, ca. 8km nördlich von Dresden beziehen.

Entspannung

Entspannung

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Tag 2 – LPC Tour 2013 (Vatertag im LP)

Nach einer kurzen Nacht, gings um 8 Uhr zum reichhaltigen und köstlichem Frühstück im Märkischer Hof.

Der prall gefüllte Cahing Tagesplan sah einen Heilstätten Cache und ein altes Militär Gelände vor.

Also rein in die Black Pearl mit Proviant vom Hotel Frühstücks Buffet.

Nach einer 30 Minütigen Fahrt durchs Berliner Hinterland erreichten wir unser Ziel und waren erst einmal sprachlos.

Das soll ein Lost Place sein?

Sieht doch noch grandios erhalten aus.

Lost Place ?

Lost Place ?

Nach kurzem Orientieren, bemerkten wir das dies nicht der Eingang zum Lost Place war, sondern der zu den
scheinbar noch bewohnten oder gepflegten Gebäuden war.

Die gesamte denkmalgeschützte Anlage mit  60 Gebäuden, diente auf einer Fläche von 200 ha als Arbeiter-Lungenheilstätte mit angegliedertem Krankenhaus.

Der eigentliche Kurz Multi mit 2 Stationen war nicht das Haupt Augenmerk dieses Besuches, sondern einzig
und alleine diese zwischen 1898 und 1930 errichteten Backstein Gebäude.

Der Multi liegt auf dem vom Eigentümer, den Landkreis Potsdam-Mittelmark, mit EU-Fördermitteln umfassend sanierten Heizkraftwerk. Dies wurde schon 1903 mit Kraft-Wärme-Kopplung betrieben und ist heute ein technisches Denkmal.
Die Gebäudehülle des sogenannten Heizhauses Süd mit dem erhaltenen Maschinensaal und dem Wasserturm sind in einem hervorragendem Zustand.

Auszug aus Wikipedia:

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten die Heilstätten als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Frontsoldaten. Unter den rund 17.500 Rekonvaleszenten, die zwischen 1914 und 1918 in Beelitz untergebracht wurden, befand sich vom 9. Oktober bis zum 4. Dezember 1916 auch der Gefreite Adolf Hitler.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Heilstätten teils schwer beschädigt wurden, wurde das Gelände von der Roten Armee 1945 übernommen. Die Heilstätten dienten bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen Armee außerhalb der Sowjetunion. Es war auch ab Dezember 1990 der Aufenthaltsort des an Leberkrebs erkrankten Erich Honecker, bevor er und seine Frau Margot am 13. März 1991 nach Moskau ausgeflogen wurden.

Einige Gebäude wurden inzwischen saniert und durch neue Gebäude ergänzt. Es wurde eine neurologische Rehabilitationsklinik, ein Parkinson-Fachkrankenhaus sowie eine Rehabilitationsklinik für Kinder eingerichtet. Ein Teil in Bahnhofsnähe wurde mit Einfamilienhäusern bebaut.

Als Folge der Insolvenz der Eigentümergesellschaft im Jahr 2001 ist die weitere Neunutzung des übrigen Geländes inzwischen ins Stocken geraten. Auch die Sanierung der Denkmalsubstanz wurde weitgehend eingestellt. Ein großer Teil der sehenswerten Anlage verfällt inzwischen und ist vom Vandalismus stark beschädigt.

Nach jahrelangem Stillstand und weiterem Verfall ist es den Gläubigerbanken im März 2008 gelungen, einen Käufer für das Areal zu finden. Derzeit laufen die Planungen für eine erneute Nutzung im ursprünglichen Sinne von Gesundheit und Wohnen. Dazu wurden die Waldflächen und die Gebäudeflächen getrennt verkauft.

Ein anderer Komplex diente der Sowjetischen Besatzern als Kilinik mit angeliedertem Park.

Hier ein paar Impressionen:

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Nach diesem unglaublichem Lost Place gings nachmittags nach einer Stärkung mit Berliner Weisse und Radler weiter zu einem alten
historischen Militärgelände.

Unterhaltung am Vatertag

Unterhaltung am Vatertag

Auch dieser LP Multi ist leidernicht mehr bei GC.com noch bei Opencaching.de gelistet.

Dank des Owners konnten wir den Cache trotzdem machen.
Und dies ohne zu loggen, was beweist, dass es nicht die Punkte sind die das Cachen ausmachen, sondern das Erlebnis.

Hier ein kleiner Auszug aus dem ehemaligen Liststing:

In der Versuchsstelle Gottow des Heereswaffenamts arbeitete eine Forschungsgruppe unter Leitung von Dr. Kurt Diebner in den Jahren 1939-1944 im Rahmen des Uranprojekts am Bau des ersten Atomreaktors: „Uranmaschine“. Im Spielfilm Ende der Unschuld werden u.a. die moralischen Aspekte dieser Forschung beleuchtet.

Nach dem 2. WK wurde das Gelände von den Streitkräften der Roten Armee genutzt. Weitere Informationen sowie Führungen über das Gelände bietet das „Historisch-Technisches Museum – Versuchsstelle Kummersdorf“ unter http://www.museum-kummersdorf.de an.

Der Multi bietet 12 Stationen, mit geschätztem Zeitaufwand von 3 Stunden (ohne zu fotographieren) auf einer Gesamtstrecke von 4km.

Mit einer Terrain Wertung von 3,5 und Difficulty von 4 Sternen wird es einem nicht langweilig.
Der Cache führt einen in alte Sowjet Pförtner Häuschen, in Bunker Keller, in KFZ Werkstätten, Munitionslager bis zum eigentlichen
Uran Versuchsgelände.

Etliche Stationen sind Old School und teilweise schwer zu finden, aber nach längerem Suchen doch findbar.

Die schwüle Hitze und die damit verbundenen Blutsaugern machten uns die Sache nicht einfach, doch entschädigte das riesige Areal
und der ständig hinterschwellige Gedanke an dieses ehemalige Militär Versuchsgelände auf dem Atom-, Ultraschall-, Ultrarot- und Raketenantriebsversuche durchgeführt wurden.

Hier unsere Eindrücke:

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