Beiträge mit dem Schlagwort: CacheLand

Trackables sollten reisen dürfen

Neben dem Verkauf von GPS Geräten, Outdoorkleidung, Taschenlampen und anderer notwendiger Geocaching-Ausrüstung werden immer mehr Geocoins designt, hergestellt und verkauft.

Als begeisterter Geocacher habe ich damit auch keine Probleme und kaufe mir bei Gelegenheit schöne Exemplare oder bekomme von guten Freunden manchmal sogar welche geschenkt. Wie auch bei meiner schönen „Arabian Nights Geocoin“, die im Jahr 2012 bis 2013 in 22 Monaten über 87.000 Km und 69 Stationen in 9 Ländern  am 5. September 2013 in Dubai / Vereinigte Arabische Emirate am Ziel ankam.

Siehe CacheLand Bericht von der Reise der Arabian Geocoin.

Arabian Nights Geocoin

Arabian Nights Geocoin

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Lost Place Tour 2015 Teil 3 – Wachturm auf der Heimfahrt

Am 4. und letzten Tag unserer jährlichen Vatertags Lost Place Geocaching Tour hatten wir noch Lust auf den Wachturm. Aber keine Sorge ich meine nicht den Wachturm der netten Leute, die einen an der Wohnungstür aufsuchen und nach dem Sinn des Lebens fragen…

Gemeint ist ein ehemaliger DDR B-Grenzwachturm in der Nähe vom bayrischen Hof.

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Oregon 650 / 600 Firmware Update 4.40

Back again.

Nach fast 3 Monaten hat es Garmin geschafft die Firmware der Oregon 6×0 Serie (600er und 650er) von 4.30 zu 4.40 zu aktualisieren.

Leider wurde nur ein ganzer Punkt aktualisiert: „Fixed Severin rack distance statistic issues“.

Laut Usern im Garmin Forum funktioniert die Trackstatistik immer noch nicht richtig.
Es wird nur die Trackdistanz, Gebiet und Anzahl der Trackpunkte angezeigt.
Anstieg, Abstieg, Min Höhe, Max Höhe fehlen immer noch.

Sorry Garmin, aber hier herrscht noch Nachholbedarf. 

Langsam wird es Zeit an die wichtigen Dinge ran zu gehen, auch wenn wir Geocacher vielleicht oder besonders eine „Randgruppe“ unter den Käufern des Oregon 6×0 sind.

 

Oregon 650 FW 4.40

Updates und Download

Download der GUPDATE.GCD oder über BaseCam.

 

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1. Hohenloher CITO Event in Bretzfeld

Mit CITO ist nicht ein digitales, zweisprachiges Instrument zur Sprachstandmessung für Kinder oder das lateinische Wort für „herbeirufen“, „die Hilfe der Götter anrufen„, „herbeirufen“ gemeint (obwohl letzteres auch zutrifft), sondern ein Geochaching Event bei dem Geocacher den Müll, der gelegentlich von anderen Spaziergängern (und Cachern ?!?) in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammeln und umweltgerecht entsorgen.
CITO ist die Abkürzung für Cache In Trash Out, was soviel wie Cache rein und Müll raus bedeutet.

Dieses Event sollte eigentlich mehrmals im Jahr und nicht nur wie an diesem „offiziellen“ Cito Eventstag am 26./27.4.2014 veranstaltet werden.

CITO Logo Weiterlesen

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Mal wieder im Osten – Teil 5 – Über die Grenze

An unserem 6. und letzten Tag stand nun die Heimreise zurück nach Baden Württemberg vor uns. Doch auch dieser Tag bescherte uns Caches mit alten Paternostern, Würste die nur über einen Zaun bestellbar waren, holzige Aussichten und eine ganzjährige Winterlandschaft.

Bevor wir Adieu zu unserem herorragendem Hotel One mitten in der Altstadt vom wunderschönen Leipzig sagten, machten wir uns am Vormittag nach dem Auschecken, noch an einen Stadtcache am historischen Alten Rathaus, das nicht weit entfernt von unserem Hotel lag. Der dazugehörende Cache hatte den Namen „Beamtenseilbahn“. und hatte irgendwas mit einem Paternoster zu tun. Dies klang vor allem für die Kinder interessant, weil sie wie wir Erwachsenen, so etwas noch nie mit eigenen Augen gesehen hatten.

Nach einem kurzen Fußmarsch durch die südliche Altstadt kamen wir an diesem monumentalen Rathaus an.

neues Leipziger Rathaus 01

neues Leipziger Rathaus

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Das Garmin Oregon 600/650 im Geocaching Alltag

Das Oregon der 6×0 Serie ist nun seit einiger Zeit auf dem Markt und es wurde ausführlich darüber berichtet.
Hier nun meine Erfahrungen mit dem Oregon 650 aus der Sicht eines Geocachers mit einigen Tipps und Tricks.

Nach mehr als 2,5 Jahren hab ich mein treues Garmin Orgeon 450 in Rente geschickt. Vorher musste es sich aber für diesen Erfahrungsbericht mit seinem neuen Bruder messen.

Hier meine Erfahrungen und Tipps für den Umgang mit der neuen Orgeon 6×0 Serie:

Gehäuse

DIe Abmessungen belaufen sich jetzt auf 11,4 x 6,1 x 3,0 cm (L x B x H) gegenüber 11,4 x 5,8 x 3,5 cm (sprich: minimal breiter und flacher).
Mit 210 Gramm ist es einen Hauch schwerer geworden (vorher 193 g, inkl. Akkus).

Das Gehäuse der Oregon 6xx Serie unterscheidet sich vor allem durch das Design, das nun viel eckiger ist als das „Kieselstein“ Design der nun seit 3 Jahren erhältichen Oregon 4×0/5×0 Serie. Im Automobil-Slang würde man es New Edge Design nennen. 😉

Dadurch liegt es meiner Meinung nach nicht mehr so gut in der Hand, was auch an der härteren Gummierung an der Gehäuseunterseite liegt. Dies ist meiner Ansicht nach einer der gravierendsten Nachteile bzw. ein Rückschritt im täglichen Umgang zum alten Oregon. Da wurde einfach zu wenig auf Ergonomie geachtet.

Mit dem aufgesteckten alten baugleichen Karabiner-Clip wirkt das Oregon 6xx trotz 5mm flacherem Gehäuse dicker, kantiger und aufgesetzter, da der Clip nun nicht mehr in das Oregon „eintaucht“, sondern eher auf dem Batteriedeckel oben drauf aufgeschoben wird.

Batteriefachdeckel

Der Verschluss des Batteriedeckels wurde beim neuen Oregon total neu im Stile des Vista HCx ausgeführt.
Das bedeutet der Batteriefachdeckel wird nicht mehr über einen Klappmechanismus mittels eines Hebels, sondern mit einem Drehverschluss gegen den Uhrzeigersinn
geöffnet .

Anfangs dachte ich, daß diese kleine filigrane Öse nicht lange durchhält, was sich aber jetzt nach 1,5 Monaten Gott sei Dank nicht bestätigt hat. Gesundes Misstrauen und vorsichtiges Vorgehen sind hier aber trotzdem angebracht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Inneren des Batteriefachdeckels befinden sich dann beim Oregon 650 und 650t (t bedeutet mit Topo Karte) 2 im Gerät aufladbare 2000mAh starke Akkus. Beim 600 und 600t fehlen diese Akkus.

Neu ist beim 6×0 die Funktion, dieses Akku Pack von Garmin im Gerät über USB oder PowerPack zu laden. Da die beiden Akkus über einen Kunststoffrahmen miteinander verbunden sind, können die Akkus nur paarweise ein- oder ausgebaut werden. Durch diese Halterung wird in der Mitte des Batteriefaches ein Schalter betätigt, der den Ladestrom aktiviert. Deshalb lassen sich handelsübliche AA-Akkus nur über einen Trick im Gerät laden.

Dazu nehmt ihr einfach ein dünnes Stück Kunststoff (ich habe die Spange eines Schnellheftordners verwendet) und klemmt dieses unter die Akkus. Dadurch wird der Kontaktschalter betätigt, der den Ladestrom aktiviert und die Akkus lädt.
Ich verwende trotzdem noch mein Technoline BC 700 Akku-Ladegerät, das mir einfach sicher meine Akkus kontrolliert lädt. Beim Oregon gibt es keinerlei Kontrollfunktion, die den Ladestand der Akkus anzeigt.

USB Anschluss

Die Gummiabdeckung hat sich beim neuen Orgeon gegenüber des Vorgängers auch verändert.
Hier wurde die relativ lange Weichgummilasche gegen eine besser sitzende Abdeckung aus etwas härterem Kunststoff ersetzt.

Von vielen Oregonbesitzern und -testern wurde stets die unvorteilhafte Lage des USB Anschlusses bemängelt, weil es bei eingerastetem Karabinerverschluss nicht möglich ist, einen geraden Standard USB Stecker einzustecken.

Deshalb wurden im Netz Anleitungen erstellt, um den Karabiner-Clip zu kürzen und damit einen geraden USB Stecker einstecken zu können. Siehe hier: „Mit der Säge ans Oregon 600/650: erste mechanische Anpassung“.

Ich finde diese Methode etwas rabiat, denn das Absägen des Clips lässt sich mit einem handelsüblichen abgewinkelten MicroUSB- Stecker leicht vermeiden. Nichts desto trotz wäre es bestimmt möglich gewesen, den Anschluss benutzerfreundlicher zu legen.

Display

Nun zum viel gelobten Sahnestück der Oregon 6×0 Serie:  das Display.

Ich will hier nicht auf technische Details eingehen, nur soviel: das neue Display ist nun ein kapazitives transreflektives Multitouch-Display mit der gleichen Auflösung von 240 x 400 Pixeln wie das alte Orgeon .
Das heißt auf deutsch: das Display kann mittels Berührung ohne übermässigen Druck (kapazitiv) mit einem  oder mehreren Fingerspitzen (Multitouch) und mit Handschuhen wie ein modernes Smartphone bedient werden und es läßt sich auch ohne Hintergrundbeleuchtung (transreflektiv) bei ausreichender Sonneneinstrahlung ablesen.

Meiner Meinung nach leidet die Auflösung durch dieses neue Display etwas, d. h. die Schärfe war beim alten Oregon einen Tick besser, was aber die Touchbedienung und die Ablesbarkeit ohne Hintergrundbeleuchtung mehr als wett macht.

Bei ausreichender Helligkeit, aber auch bei nicht zu dichtem Wald, kann die Hintergrundbeleuchtung komplett ausgeschaltet werden, was beim alten Oregon nicht immer und nur bei einem bestimmten Betrachtungswinkel gewährleistet war.

Wie man in den oben gezeigten Bildern sieht, ist ein sehr gutes Ablesen im Sonnenlicht kein Problem.

Mit ca. 60% Beleuchtung (was bei nicht idealen Lichtbedingungen meistens ausreicht), wird die Ablesbarkeit im Freien nicht besser. Spiegeln tut das Display nebenbei genauso wie das alte….

Doch das Multitouch-Display hat auch Nachteile: während man beim alten Oregon schon mal fester aufs Display drücken musste, um eine Reaktion zu erreichen, reagiert das neue sensible Display schon in der Hosentasche oder im Rucksack, wenn man die Displaysperre nicht aktiviert. Falls man sich diese notwendige Prozedur über den Einschaltknopf nicht verinnerlicht, dann braucht man sich über verstellte Einstellungen im Gerät nicht wundern.
Also immer schon die Displaysperre einschalten und aufpassen, dass man nicht wie ich beim Sperren und Entsperren den Helligkeitsregler auf Null herunterregelt, weil der Sperrknopf doch zu nahe am Balken der Displayhelligkeit plaziert wurde.
Mein Software Vorschlag wäre zwischen Displaysperrknopf und Helligkeitsregler einfach mehr Platz zu lassen.

Aber auch hierfür hab ich einen Trick gefunden: einfach per konfigurierbarer Tastenbelegung den 2. frei belegbaren Knopf unter dem Power-Button, die Funktion mit „Display ausschalten“ belegen. Danach nimmt das Display keine Touchbefehle mehr entgegen, ausser man drückt zum wieder Aktivieren erneut den Benutzerknopf.

Leider ist diese Funktion auch noch nicht ausgereift, deshalb sollte dieser Bug bei der aktuellen Firmware 3.1 beachtet werden.

Der 2. Nachteil oder sagen wir Designfeature, ist der fehlende erhöhte Rahmen rund ums Display. Durch die flache Bauweise des Gehäuses ist das Display nur durch einen ca. 2mm Überstand übers Display bei einem Aufprall geschützt.
Das Gehäuse hat zwar schon in diversen Videos (Klick) seine Robustheit bewiesen, ich wäre bei der Handhabung trotzdem vorsichtig, da bei einem Aufprall direkt aufs Glas des Displays erhöhte Bruchgefahr besteht.

Deshalb immer schön das gute Stück festhalten oder Lanyards benutzen. Selbstbau Anleitung siehe hier.

Alles in allem ein grandioses Display mit sehr guter Ablesbarkeit und gehärtetem weitgehend kratz- und bruchfestem Glas, das nur mit den oben genannten Punkten kleine Minuspunkte einsammelt.

Bedienung / Software / „Tuning“

Altgediente Oregon-Hasen dürfen sich auf eine komplett neue Bedienung und Struktur freuen. Doch keine Angst nach einer gewissen Gewöhnungsphase läuft einem die Bedienung schneller als beim alten Oregon von der Hand.
Die sensibel und schnell reagierende Bedienoberfläche zeigt sich nach erfreulichen 13 Sekunden nach dem Einschalten.  Wo bei der alten Serie noch mit „Nachdruck“ gearbeitet werden musste, ist hier nur eine leichte Berührung mit dem Finger oder Handschuh (ja das funktioniert auch) notwendig, um die gewünschte Funktion auszuführen (Tippst du noch, oder cachst du schon?). 😉

Der größte Unterschied zur alten Software zeigt sich als erstes im Dashboard, das nun nicht mehr in 2 x 3 senkrechten Icon Reihen vorgegeben ist, sondern die Icons flexibel je nach Anzahl größer oder kleiner zoomt. Das bedeutet die Funktionssymbole werden bei weniger Funktionen im Menü größer und bei mehr Symbolen natürlich kleiner. 3 x 3 Icons sind die maximale Anzahl von Icons die sich darstellen lassen, obwohl nach oben noch 2 Reihen von 3 Icons Platz hätten. Doch die oberste Reihe ist für zusätzliche Funktionsbelegungen reserviert und kann für fast alle Funktionen wie Batterieanzeige, Uhrzeit, Satellitenempfang, Distanz zum Cache usw. belegt werden.
Schade, dass dies bei Bedarf nicht zu Gunsten von mehr Icons abgeschaltet werden kann.

Das Hauptmenü kann mit einem Fingerwisch nach rechts und links durchgeblättert werden, wobei ganz links die Startseite ist.
Ich habe mein Dashboard mit folgenden Funktionen belegt, die mir beim Cachen am wichtigsten sind. Aber dies kann sich jeder individuell mit einfachem Verschieben der Icons selber einrichten. Generell kann gesagt werden, dass sich die ganze Menüstruktur sehr gut anpassen lässt, wenn man sich durch die diversen Menüs und Untermenüpunkte durchgewühlt hat.

Die Auswahl und Aktivierung des gewünschten Caches geht über das Symbol GEOCACHING. In der folgenden Listenübersicht der nach Entfernung sortierten Caches können die Caches wie gewohnt betrachtet und aktiviert werden, wenn vorher natürlich die entsprechende GPX Datei eingespielt wurde.
Die maximale Anzahl der Caches im Gerätespeicher ist unlimitiert. D. h. es können mehrere Pocket-Querys (max. 1000 Caches pro Query) auf das GPS übertragen werden. Ich hatte bis jetzt maximal 5000 Caches auf dem Oregon und konnte keine Verzögerungen oder Probleme feststellen.
Hat man den Cache ausgewählt und je nach Karte die Routenführung eingestellt, fällt einem zuerst das neue Menü beim Geocache auf. Die Icons liegen nun nicht mehr untereinander in Listenform vor, sondern zeigen sich als übersichtliches Menü nebeneinader. Leider ist bei der aktuellen Firmware (Stand 15.9.2013 FW 3.1) die Wortwahl immer noch nicht gerade Cacher freundlich ausgefallen.
So werden manche Wörter oder gewohnte Caching Begriffe falsch übersetzt, in Englisch angezeigt oder springen in die nächste Zeile und verdecken wichtige Informationen. Siehe hier als Beispiel im Menü Navigationsziel. Hier wird die zu lange Textzeile „Aktuelles Navigationsziel“ in die 2. Zeile verschoben und verbirgt den Namen des Ziels.

Aber keine Panik. Hier kann die modifizierte Open.gtt Sprachdatei vom Naviboard.de verwendet werden, um die gröbsten Fehler  durch bessere Übersetzungen oder kürzere Wortwahl (siehe oben) zu eliminieren.
Nach dem Download der Sprachdatei, wird im Ordner GARMIN/TEXT des Gerätespeichers des Oregon, die Datei „German_user.gtt“ einfügt und vorher sicherheitshalber die Originaldatei gesichert. Nach dem nächsten Start habt ihr optimierte deutsche Texte auf eurem Oregon.
Weiterhin unverständlich bleibt mir, warum die Übersicht der Logs in AKTIVITÄT und Hints als TIPP übersetzt werden.
Auch die Platzierung des CHIRP Symbols im Menü Geocaching macht für mich keinen Sinn und sollte besser Platz für sinnvollere Funktionen wie die immer noch fehlende Funktion der vergebenen Favoritenpunkte  oder Spoilerbilder eines Caches machen.

Genauigkeit GPS Empfang und Energieverbrauch

Dies sind die meiner Meinung nach am häufigsten diskutierten Punkte des neuen Oregon.

Viele Benutzer sind über die gestiegenen GPS Genauigkeitsangaben verwirrt, die das Oregon gerne einmal beim Cachen anzeigt. Bei bestimmten Situationen wird schon mal eine Genauigkeit im GPS only Betrieb von mehr als 10m angezeigt.

Dies habe ich auch schon erlebt, konnte  den Cache aber immer genau nach den Entfernungsangaben finden. Im Zweifelsfall kann  zusätzlich neben dem GPS System, nun auch das russische GLONASS-System eingeschaltet werden, was den Empfang bei schlechten Bedingungen verbessert. Andere Satellitensysteme lassen sich theoretisch per Software nachrüsten, “Galileo-fähig” sollte also auch dieses Modell sein.
Einen gut recherchierten Bericht über dieses Thema findet ihr hier: „Oregon und GPS Genauigkeit“ und hier „Erreichbare GPS Genauigkeit„.

Zum Thema Energieverbrauch konnte ich keine markanten Nachteile zum alten Oregon feststellen. Mit meinen Sanyo XX 2500mAh Akkus konnte ich bis jetzt immer mindestens 1,5 Cachingtouren, die jeweils mehr als 12 Stunden dauerten, unternehmen.
Dem kapazitiven Display und der gestiegenen Rechenleistung muss natürlich auch Rechnung getragen werden.

Hier ein toll gemachter Bericht über den tatsächlichen Engergieverbrauch in verschiedensten Konfigurationen: „gemessener Stromverbrauch„.

Leider ist die aktuelle Version der Firmware immer noch sehr Fehler behaftet, was sich in Funktionen wie der Veränderung der Gelände-, Schwierigkeitsbewertung und der Behältergröße bei der Eingabe von weiteren Wegepunkten bei Multis bemerkbar macht. Dies sollte einfach nicht sein und schon längst behoben sein.
Es ist schon ärgerlich, wenn beim Suchen auf einmal die D und T Wertung auf 5 hochschnellt und der zu suchende Behälter    seine Größe von Micro auf Large ändert.

Eine „kleine“ Übersicht der noch offenen Mängelpunkte kann hier unter „Garminoregon6xx.wikispaces.com“, oder direkt beim Garmin Forum eingesehen werden (nicht erschrecken !!!).

Fazit

Ich könnte hier tagelang über vorhandene oder fehlende Funktionen weiterschreiben (wenn ich wollte 😉 ), aber dies würde hier den Rahmen sprengen.

Wenn Garmin die vorhandenen Software Bugs bereinigt und fehlende Funktionen nachreicht, dann ist das schon jetzt brauchbare Oregon, nicht mehr zu schlagen.

Meiner Meinung nach entspricht das neue Oregon weitgehendst den Anforderungen an ein modernes GPS-Gerät. Mit intuitiver Benutzerführung, vielen Einstellungsmöglichkeiten und der flotten Bedienung über das hervorragende Touchdisplay ist das Oregon der 6×0 Serie nach Beseitigung der oben genannten Mängel hervorragend aufgestellt, um sich wieder als favorisiertes GPS-Gerät bei Geocachern zu etablieren.

4,5 Sterne Bewertung

Bewertung: 4,5 Sterne

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Können Trackables wirklich reisen? Die Geschichte einer Coin.

Ja sie können es !!!

Und wie.

Namentlich meine „Arabian Nights Geocoin“ die ich am 3. Dezember 2011 aktivierte und am 10. Dezember in einem herrlichen Nachtcache deponierte.

Arabian Nights Geocoin

Arabian Nights Geocoin

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Reaktivlichter für Nachtcaches

Da ich in nächster Zeit die Fortsetzung eines Multis von mir als Nachtcache gestalten will, bin ich auf folgende elektrische Gimmiks gestoßen.

Viele von Euch kennen bestimmt die Sensoren, die blinken oder leuchten, wenn man sie nachts mit einer Taschenlampe anstrahlt.

Diese sogenannten Reaktivlichter sind kleine elektronische Schaltungen mit einer Leuchtdiode und einem Helligkeitssensor. Bei Dunkelheit lassen sie sich mittels einer Taschenlampe aktivieren und blinken dann eine vorher eingestellte Blinksequenz.

Neben einfachem Blinken kann dies auch die Wiedergabe von Morsecode oder Zahlenfolgen bzw. Koordinaten sein. Je nach eingestellter Empfindlichkeit und gewähltem Sensortyp lassen sich Reaktivlichter auch über mehrere 100 m zuverlässig auslösen. Als Sensoren werden neben Fotowiderständen (LDR), Fotodioden und Fototransistoren auch Leuchtdioden eingesetzt. So kann mit minimalstem Aufwand an Bauteilen ein komplettes Reaktivlicht aufgebaut werden. Als Stromversorgung dienen handelsübliche Knopfzellen. Mittels ausgeklügelter Stromsparmechanismen lassen sich Reaktivlichter mit einer Knopfzelle mehrere Monate betreiben.

Die 2 verschiedenen Reaktivlichter, samt weiterem Zubehör für Nachtcaches, im Geocaching Shop CACHER´S WORLD besorgt.

Nachtcache Zubehör

Nachtcache Zubehör – bei Tag 😉

Es handelt sich im Detail um folgende Artikel, die unter dem hinterlegten Link im Cacher´s World Geocaching Shop erhältlich sind:

  1. das verschieden farbig blinkende Reaktivlicht
  2. das Reaktvlicht mit roter 7 Segment Anzeige
  3. die Halterungen für die Reaktivlichter
  4. und 4 verschieden farbige selbstklebende Reflektorfolien

 1. Das blinkende Reaktivlicht

Dieses einfarbig blinkende Reaktivlicht besteht aus einer ca. 40 x 17 x 7mm großen Platine, auf der eine LED samt Knopfzellenhalterung und einem Lichtsensor angebracht ist.
Das Licht reagiert bei Dunkelheit auf eintreffendes Licht und gibt programmierbare Lichtfolgen ab.
Diese Lichtfolgen können mittels einer handelsüblichen Taschenlampe programmiert werden, so daß individuelle Pulsmuster für den eigenen Nachtcache erstellt werden können.
Das berührungslose Optionsmenü wird durch Eingabe eines Lichtcodes aktiviert.
Anschließend kann das gewünschte Blinkmuster aufgenommen und wiedergegeben werden.
Das Reaktivlicht für 17,80 Euro gibt es in den Farben Gelb, Blau und Rot.

Reaktivlicht blinkend

Reaktivlicht blinkend

Geliefert wird das lichtsensitive Bauteil mit einer handelsüblichen CR 1632 Knopfzelle und einem wasserdichten Kunststoffbehälter, für den es auch einen passenden Kunsstoffhalter gibt.

Die Programmierung gestaltet sich anfangs ohne Taster oder Knöpfe etwas ungewöhnlich. Hat man aber dann den Dreh mit der Taschenlampe als „Programmiergerät“ heraus, sind schnell die gewünschten Blinkfolgen zum Ermitteln oder Berechnen der nächsten Stage erledigt.

Es blinkt

Es blinkt

Den Abstand zum Aktivieren der Blinkfolge und die Helligkeit der LED erprobte ich in einer schummrigen Halbmondnacht.
Ab ca. 85m Entferung aktivierte sich das Reaktivlicht mittels meiner Fenix LD20. Bei weniger leuchtstarken Taschenlampen kann es durchaus ein paar Meter weniger sein, was aber eine beachtliche Leistung darstellt.

Bei völliger Dunkelheit sind bestimmt noch ein paar Meter mehr drin sind.
Somit lassen sich auch Blinklichter legen, die in sicherer Entfernung oder Höhe den Cacher leiten ohne gefunden oder gemuggelt zu werden.

2. Das Reaktivlicht mit roter 7 Segment Anzeige

Dieses ebenfalls einfarbig blinkende Reaktivlich hat zusätzlich zum einfach blinkenden Bauteil, noch eine 7 Segmentanzeige auf dem man individuelle Zahlen und Buchstabenfolgen erscheinen lassen kann.
Dieses zusätzliche einstellige Display erlaubt dem Cache Owner natürlich vielfältige Möglichkeiten der Koordinatenbestimmung oder -berechnung.
Folgende Zahlen und Buchstaben können dargestellt werden:

0123456789 AbCcdEFGHhIiJLNnoPqrSTUuY .-„=

Die fehlenden Buchstaben (K – M – V – X – Z) sind aufgrund der 7 Segment Anzeige leider nicht möglich.

Notdürftig behelfen kann man sich, wenn statt dem V ein U, statt dem X ein H und als Z eine 2 verwendet wird. Sorgfältiges Auswählen der Blinkfolge will also bedacht werden.

Reaktivlicht 7 Segment

Reaktivlicht 7 Segment

Das Programmieren der maximal 125 erscheinenden Zeichen geht einfacher von der Hand, da hier 2 Taster zum Auswählen der Zeichenfolge vorhanden sind.
Durch gleichzeitiges Drücken beider Taster (egal ob es hell oder dunkel ist), kann man mit dem jeweils linken oder rechten Taster neben dem Display die Zeichen durchschalten und durch kurzes Drücken beider Taster speichern.
Die programmierten Zeichen erscheinen in einem zeitlichem Abstand von ca. 0,7sec, also gut zum Mitlesen.

Die Programmierung von der Zeichenfolge CACHELAND ging innerhalb von 2 Minuten schnell von der Hand.
Das Programmieren geht hier also einiges schneller als beim oben genannten Reaktivlicht, ist aber mit 22,90 Euro bei gleichem Lieferumfang ca. 5 Euro teurer, die sich aber bei Notwendigkeit der Darstellung von Zahlen oder Buchstaben lohnen.

Die Leuchtkraft ist wie beim einfach blinkenden Reaktivlicht mehr als ausreichend und kann ab ca. 85 Meter aktiviert und ab ca. 5 Meter (bei guten Augen) abgelesen werden.

C wie CacheLand

C wie CacheLand

Die an beiden Reaktivlichtern mitgelieferten Behälter habe ich in einem mit Wasser gefüllten Behälter 7 Tage unter Wasser gehalten, um die Dichtigkeit zu testen.
Bei einem der beiden Kunststoffbehältern mit schraubbarem Verschlußdeckel drangen ein paar Wassertropfen ein, was aber auch am nicht mehr ganz so fest sitzenden Deckel lag.
In der Praxis bei normalem (tollem) deutschem Wetter erwarte ich keinen Wassereintritt und deshalb eine lange Haltbarkeit der elektronischen Bauteile.
Was mir aufgefallen ist, daß die Reaktivlichter relativ viel Platz in den Plastikbehältern haben. Dadurch könnten sich die Reaktivlichter beim Montieren oder wenn sich ein Tier daran vergreift (??!!?), verdrehen und nicht auf einfallendes Licht von der gewünschten Richtung reagieren.
Lösen lässt dich dies durch Einbringen von „Abstandshaltern“ in Form von Papier, Pappe, Holz usw. um ein Verrutschen zu vermeiden.
Ich habe ein kleines Päckchen Silicat hinter die Platine geklemmt und somit gleichzeitig evtl. eindringende Feuchtigkeit eliminiert.


Die Ausdauer der Knopfzelle wird bei normaler Nutzung mit 20.000 Blinkzeichen angegeben. Deshalb wird die Batterie je nach Witterung im Winter doch ca. 1 Jahr aushalten.

3. Die Halterungen für die Reaktivlichter

Die leider nicht im Lieferumfang mitgelieferten Klammern zur Befestigung mittels Schrauben, Nägeln oder Gummibändern, schlagen mit preiswerten 0,90 Euro zu Buche.
Hier gibt es außer einem fehlenden Schlitz zur Befestigung mittels Kabelbindern nichts auszusetzen.

Behälter Halterung

Behälter Halterung

4. verschieden farbige Reflektorfolie

Die roten, gelben, weißen und blauen Reflektorfolien sind selbstklebend und haben jeweils die Abmessung 100 x 50 mm.

Es handelt sich bei diesen Reflektorfolien um retro-reflektierende Folien, d.h. das Licht wird in die Richtung zurückgeworfen, aus der die Reflektorfolie angestrahlt wird. Ideal also zum Legen von Nachtcaches. Die Folie hat eine hervorragende Haftung auf metallischen Untergründen und ist laut Hersteller (Orafol) 10 Jahre witterungsbeständig. Die Wabenstruktur garantiert sehr gute Reflektionswerte.

Reflektor Folie

Reflektor Folie

Angebracht werden die leuchtenden Wegweiser zum Cache natürlich klebend auf Metall oder Gegenständen aus Kunststoff.
Sind diese auf dem Weg zum Cache nicht vorhanden, empfehle ich folgende Methode, bei der ich die selbstklebende Refektorfolie einfach auf Reißzwecken aufklebe.

Diese Methode ist preiswert, universell einsetzbar und umweltschonend, da die Reißzwecke keine lebendsbedrohende Befestigung an Bäumen oder Sträuchern darstellt.

Fazit

Die von mir getesteten Reaktivlicht zeichnen sich durch leichte Handhabung bei der Installation und Programmierung und berreichern jeden Nachtcache mit dem besonderen Etwas.

Vor allem das programmierbare 7 Segment Aktivlicht hat mir sehr gefallen, weil sich die Buchstaben und Zahlen prima in die (hoffentlich) vorhandene Story integrieren lässt.

Die Leuchtkraft, Ablesbarkeit und der Aktivierungsabstand sind hervorragend und lassen keine Wünsche offen.

Einzig die separat zu kaufenden Halterungen, die sich nur per Nagel oder Schraube befestigen lassen, sind ein Kritikpunkt.

Ich vergebe für die getesteten Reaktivlichter 4 von 5 CacheLand Sternen.

CacheLand Award

Viel Spaß beim Nachtcache legen und vielen Dank an den Cacher´s World Geocaching Shop für die Beratung.

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Die beliebtesten GC-Blogs in Deutschland

Ich möchte hiermit nochmals zur Aktion „Wanted“ von Spike05 aufmerksam machen.

Bei dieser Aktion können die Leser von Geocaching Blogs, bis zu 3 favorisierte Geocaching Blogs vorschlagen,
die am Ende der Abstimmung in einer „Top List“ aufgenommen werden.

Teilnehmen kann jeder, der eine E-Mail mit seinen 3 Lieblings Geocaching Blogs über seinen
GC.com Account an Spike mailt. Etwas zu gewinnen gibts natürlich auch.

Vorschläge einsenden – hier klicken und unter „Send Message“ 3 Blog Vorschlage mailen.

 

Hier ist eine Übersicht der vorgeschlagenen Geocaching Blogs.

 

Abgestimmt werden kann bis zum 30.06.2013 um 23:59 Uhr.
Alle Emails die bis zu diesem Datum eingegangen sind nehmen an der Abstimmung teil.

 

Also nichts wie los und auch für meinen kleinen CacheLand Blog abstimmen 🙂

Danke

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