Beiträge mit dem Schlagwort: Oregon 600

Oregon 650 / 600 Firmware Update 4.40

Back again.

Nach fast 3 Monaten hat es Garmin geschafft die Firmware der Oregon 6×0 Serie (600er und 650er) von 4.30 zu 4.40 zu aktualisieren.

Leider wurde nur ein ganzer Punkt aktualisiert: „Fixed Severin rack distance statistic issues“.

Laut Usern im Garmin Forum funktioniert die Trackstatistik immer noch nicht richtig.
Es wird nur die Trackdistanz, Gebiet und Anzahl der Trackpunkte angezeigt.
Anstieg, Abstieg, Min Höhe, Max Höhe fehlen immer noch.

Sorry Garmin, aber hier herrscht noch Nachholbedarf. 

Langsam wird es Zeit an die wichtigen Dinge ran zu gehen, auch wenn wir Geocacher vielleicht oder besonders eine „Randgruppe“ unter den Käufern des Oregon 6×0 sind.

 

Oregon 650 FW 4.40

Updates und Download

Download der GUPDATE.GCD oder über BaseCam.

 

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Oregon 600/650 Firmware Update auf 4.1

Was sehen meine entzückten Augen gerade? Garmin hat einen Versionssprung von der Oreon 6×0 Serie von 3.9 auf 4.1 gemacht.

Da haben sie wohl die 4.0 überprungen. Hoffentlich mit Erfolg. Das lästige Next Stage Problem bei Multis mit falschen Koodinaten bei der Eingabe der nächsten Stage wird zumindest als Bug Fix in den Change Logs aufgelistet.

Nach dem erfolgreichen Update, habe ich gleich mal ausprobiert ob die Korrdinaten Eingabe bei Multis auch angenommen wird. Nach dem Eintippen der 2. Stage, egal aus welchem Menü, wurden die neuen Koordinaten übernommen und dauerhaft gespeichert. Soviel verheißt die neue Firmware schon mal gutes.

Outdoor werde ich gleich das mal am Wochenende anhand eines Nachtcaches testen.

Den Garmin Changelog gibts hier, die 4.1er Firmware nur über Garmin Express.

Viel Spaß beim testen.

 

Changes made from version 3.90 to 4.10:

– Fixed issue with barometer when auto calibration is turned off.
– Fixed Cyrillic cardinal direction characters in waypoint position editing.
– Fixed missing ascent, descent, and elevation statistics when reviewing certain tracks.
– Fixed issue with geocaching ‚Next Stage‘ feature.
– Fixed possible shutdown when using custom waypoint symbols.

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Verschundene Mysteries? Sie sind wieder da und noch mehr.

Das mysteriöse Verschwinden der Mysteries hat ein Ende und das umständliche Umbenennen in der GPX Datei ist vorbei.

Als ich gestern Abend meine Query fürs Wochenende zog, stellte ich erfreut fest, dass die (un)geliebten Rätselhaken wieder auf der Karte der Garmin Geräte (zumindest auf meinem Garmin Oregon 650 mit FW 3.9) vorhanden sind.

Anscheinend hat Groundspeak mit einem Update die Datenstruktur der GPX Querys wieder zu den Garmin Geräten kompatibel gemacht. Danke !!

Wie auf Geocaching.com zu lesen ist, wurde auch die Anzahl der Pocket Querys die man pro Tag anlegen kann von 5 auf 10 erhöht. Leider fehlen immer noch die Favoritenpunkte in den Querys. Vielleicht tut sich da auch mal was. Warten wir´s ab, obwohl da auch Garmin seine Firmware dazu anpassen müsste.
Wenn wir dazu jemand Tipps geben könnte, wie ich die Favoritenpunkte auf dem Garmin Oregon 600/650 darstellen könnte, wäre ich demjenigen sehr ergeben.

 

In diesem Sinne: Happy (Mystery) Caching

Mysteries erscheinen wieder

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Keine Mysteries mehr auf den Garmin Oregon Modellen

Was musste ich heute bemerken als ich eine neue Query auf meinem Garmin Oregon 650 aufspielte ?

Es werden keine Mysteries mehr angezeigt. Weder auf der Karte noch unter der Auflistung bei Geocaches.

 

Erst dachte ich, dass ich vielleicht einen Filter bei der Erstellung der Query oder am Oregon falsch gesetzt hatte.
Doch nach Überprüfung der Filter war alles so wie es sein sollte. Also erstmal das WM Match Holland gegen Spanien angeschaut und dann im Internet entdeckt, das Groundspeak wohl etwas an der Zusammenstellung der Querys geändert hat.

Bisher ist dieser Umstand nur bei den Garmin Oregon Modellen bekannt, aber ich vermute dass alle GPS Modelle von Garmin und anderer Hersteller bei der Darstellung der Mysteries Probleme haben.

 

Laut einem Tipp vom Geoclub kann man sich bis dato nur helfen, wenn man die Query mit einem Text Editor bearbeitet:

  1. Öffnet eure Query (xy.GPX Datei) mit einem Text Editor – z.B. mit Öffnen mit — EDITOR bei Windows
  2. Dann geht ihr mit STRG-H zum ERSETZEN Menü
  3. Dort tragt ihr bei „SUCHEN NACH“    „Mystery Cache“ ein
  4. Bei „ERSETZEN DURCH“ tragt ihr „Unknown Cache“ ein
  5. Dann den EDITOR schließen und SPEICHERN klicken

 

Dann sollten die Mystery Fragezeichen wieder auf eurem Garmin auf der Karte und Geocaches erscheinen.

Im Groundspeak Forum wird eine etwas andere Ersetzmethode erklärt, bei der aber die Fragezeichen der Mysteries als Traditionals Symbole anzeigt. Also einfach mal ausprobieren.

 

Wann und ob dies wieder geändert wird ist noch offen, da sich wahrscheinlich weder Groundspeak (GPX Datei Struktur)  noch Garmin (Firmware Anpassung) dafür verantwortlich fühlen.

 

Der Verbraucher oder besser gesagt Geocacher ist hier wieder der Dumme….

Mysteries mysteriös verschwunden

Mysteries mysteriös verschwunden

 

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Die Geocaching Welt in lustigen Grafiken – Teil 2

Hier der 2. Teil meiner nicht ernst gemeinten statistischen Auswertungen über unser liebstes Hobby:
Das Geocachen.

Natürlich übernehme ich auch wieder keine Garantie auf die Richtigkeit der statistischen Erhebungen 🙂 .

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GPX Dateien vom Smartphone aufs GPS übertragen

Die meisten Geocacher werden sich ihre Query mit den Geocaches zuhause mit dem PC auf GPS Gerät überspielen. Doch jeder weiß wie ärgerlich es ist, wenn man bemerkt, dass sich keine oder veraltete Caches auf der Karte zeigen wenn man vor Ort beim Cachen ist.

Doch dies lässt sich vermeiden, wenn man ein Smartphone und ein OTG-Kabel mit sich führt.

Wie dies funktioniert will ich Euch in diesem Artikel erklären.

Kabel Übersicht

Kabel Übersicht

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Update: Neue Firmware Garmin Oregon 6xx

Nach dem die Firmware Version 3.10 die am 28. September erschien, zwar bessere Bedienung und GPS Empfang versprach, aber bei vielen Benutzern oft abstürzte, kam am Mittwoch den 2. Oktober die neue langersehnte Firmware Version 3.30 heraus.

FW 3.30

FW 3.30

Hier auf Deutsch die Fix Liste:

– Verbesserte GPS-Leistung
– Verbesserter Energiesparbetrieb : das erste Drücken der Benutzer-Taste oder Power Taste, um den Bildschirm zu aktivieren, führt     nicht mehr die individuellen Tastenfunktionen aus
– Verbessertes Verbindungsverhalten mit Trittfrequenzsensoren
– Behoben: Lettische Tastatur
– Behoben: neue Koordinaten verstellen nicht mehr die Behältergröße und die D- und T-Wertung des aktuellen Caches
– Behoben: Anzeige der Kartennamen in der Kartenübersicht werden richtig angezeigt
– Behoben: falsche Anzeige und Berechnungsfehler im Taschenrechner
– Behoben: mögliche Abstürze beim betrachten des Höhenprofils im Querformat
– Behoben: mögliche Abstürze beim aktivieren einer Route im Routenplaner
– Behoben: mögliche Abstürze beim beenden des Photo Betrachtungs Modus
– Behoben: mögliche Abstürze beim aktivieren des Geocaching Modus im Kompass Menü
– Behoben: mögliche Abstürze beim benutzen und Platzieren von Icons mancher Funktionen im Hauptmenü
– Behoben: möglich Abschaltung beim sortieren der Tracks in alphabetischer Reihenfolge in der Track- Manager-Anwendung
– Behoben: möglich Abschaltung bei der Auswahl eines Tracks aus der Kalender Anwendung
– Behoben: Problem mit Überschreiben von Wegpunkten durch die Weitergabe der Tracks

Nach 2 Tagen cachen mit der neuen Firmware, habe ich vor allem eine genauere GPS Genauigkeitsempfang Anzeige bemerkt und der grobe Fehler mit der Verstellung der Behältergröße und D- und T-Wertung wurde behoben.

Mit den anderen Fixes hatte ich bis jetzt keine Probleme mit der alten 3.10 Firmware.

Ein notwendiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung zum Gebrauch des Oregon 6xx.

Nun sollten die im letzten Artikel berichteten funktionellen Punkte wie Übersetzungen, Entfernen des Chirp Menüs, Abstand von Display Sperre zur Helligkeitsregelung per Software und andere Usability Punkte verbessert werden. Dann wird das jetzt schon sehr gute Oregon endgültig zum würdigen Nachfolger des alten Oregons.

Warten wir´s ab.

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Das Garmin Oregon 600/650 im Geocaching Alltag

Das Oregon der 6×0 Serie ist nun seit einiger Zeit auf dem Markt und es wurde ausführlich darüber berichtet.
Hier nun meine Erfahrungen mit dem Oregon 650 aus der Sicht eines Geocachers mit einigen Tipps und Tricks.

Nach mehr als 2,5 Jahren hab ich mein treues Garmin Orgeon 450 in Rente geschickt. Vorher musste es sich aber für diesen Erfahrungsbericht mit seinem neuen Bruder messen.

Hier meine Erfahrungen und Tipps für den Umgang mit der neuen Orgeon 6×0 Serie:

Gehäuse

DIe Abmessungen belaufen sich jetzt auf 11,4 x 6,1 x 3,0 cm (L x B x H) gegenüber 11,4 x 5,8 x 3,5 cm (sprich: minimal breiter und flacher).
Mit 210 Gramm ist es einen Hauch schwerer geworden (vorher 193 g, inkl. Akkus).

Das Gehäuse der Oregon 6xx Serie unterscheidet sich vor allem durch das Design, das nun viel eckiger ist als das „Kieselstein“ Design der nun seit 3 Jahren erhältichen Oregon 4×0/5×0 Serie. Im Automobil-Slang würde man es New Edge Design nennen. 😉

Dadurch liegt es meiner Meinung nach nicht mehr so gut in der Hand, was auch an der härteren Gummierung an der Gehäuseunterseite liegt. Dies ist meiner Ansicht nach einer der gravierendsten Nachteile bzw. ein Rückschritt im täglichen Umgang zum alten Oregon. Da wurde einfach zu wenig auf Ergonomie geachtet.

Mit dem aufgesteckten alten baugleichen Karabiner-Clip wirkt das Oregon 6xx trotz 5mm flacherem Gehäuse dicker, kantiger und aufgesetzter, da der Clip nun nicht mehr in das Oregon „eintaucht“, sondern eher auf dem Batteriedeckel oben drauf aufgeschoben wird.

Batteriefachdeckel

Der Verschluss des Batteriedeckels wurde beim neuen Oregon total neu im Stile des Vista HCx ausgeführt.
Das bedeutet der Batteriefachdeckel wird nicht mehr über einen Klappmechanismus mittels eines Hebels, sondern mit einem Drehverschluss gegen den Uhrzeigersinn
geöffnet .

Anfangs dachte ich, daß diese kleine filigrane Öse nicht lange durchhält, was sich aber jetzt nach 1,5 Monaten Gott sei Dank nicht bestätigt hat. Gesundes Misstrauen und vorsichtiges Vorgehen sind hier aber trotzdem angebracht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Inneren des Batteriefachdeckels befinden sich dann beim Oregon 650 und 650t (t bedeutet mit Topo Karte) 2 im Gerät aufladbare 2000mAh starke Akkus. Beim 600 und 600t fehlen diese Akkus.

Neu ist beim 6×0 die Funktion, dieses Akku Pack von Garmin im Gerät über USB oder PowerPack zu laden. Da die beiden Akkus über einen Kunststoffrahmen miteinander verbunden sind, können die Akkus nur paarweise ein- oder ausgebaut werden. Durch diese Halterung wird in der Mitte des Batteriefaches ein Schalter betätigt, der den Ladestrom aktiviert. Deshalb lassen sich handelsübliche AA-Akkus nur über einen Trick im Gerät laden.

Dazu nehmt ihr einfach ein dünnes Stück Kunststoff (ich habe die Spange eines Schnellheftordners verwendet) und klemmt dieses unter die Akkus. Dadurch wird der Kontaktschalter betätigt, der den Ladestrom aktiviert und die Akkus lädt.
Ich verwende trotzdem noch mein Technoline BC 700 Akku-Ladegerät, das mir einfach sicher meine Akkus kontrolliert lädt. Beim Oregon gibt es keinerlei Kontrollfunktion, die den Ladestand der Akkus anzeigt.

USB Anschluss

Die Gummiabdeckung hat sich beim neuen Orgeon gegenüber des Vorgängers auch verändert.
Hier wurde die relativ lange Weichgummilasche gegen eine besser sitzende Abdeckung aus etwas härterem Kunststoff ersetzt.

Von vielen Oregonbesitzern und -testern wurde stets die unvorteilhafte Lage des USB Anschlusses bemängelt, weil es bei eingerastetem Karabinerverschluss nicht möglich ist, einen geraden Standard USB Stecker einzustecken.

Deshalb wurden im Netz Anleitungen erstellt, um den Karabiner-Clip zu kürzen und damit einen geraden USB Stecker einstecken zu können. Siehe hier: „Mit der Säge ans Oregon 600/650: erste mechanische Anpassung“.

Ich finde diese Methode etwas rabiat, denn das Absägen des Clips lässt sich mit einem handelsüblichen abgewinkelten MicroUSB- Stecker leicht vermeiden. Nichts desto trotz wäre es bestimmt möglich gewesen, den Anschluss benutzerfreundlicher zu legen.

Display

Nun zum viel gelobten Sahnestück der Oregon 6×0 Serie:  das Display.

Ich will hier nicht auf technische Details eingehen, nur soviel: das neue Display ist nun ein kapazitives transreflektives Multitouch-Display mit der gleichen Auflösung von 240 x 400 Pixeln wie das alte Orgeon .
Das heißt auf deutsch: das Display kann mittels Berührung ohne übermässigen Druck (kapazitiv) mit einem  oder mehreren Fingerspitzen (Multitouch) und mit Handschuhen wie ein modernes Smartphone bedient werden und es läßt sich auch ohne Hintergrundbeleuchtung (transreflektiv) bei ausreichender Sonneneinstrahlung ablesen.

Meiner Meinung nach leidet die Auflösung durch dieses neue Display etwas, d. h. die Schärfe war beim alten Oregon einen Tick besser, was aber die Touchbedienung und die Ablesbarkeit ohne Hintergrundbeleuchtung mehr als wett macht.

Bei ausreichender Helligkeit, aber auch bei nicht zu dichtem Wald, kann die Hintergrundbeleuchtung komplett ausgeschaltet werden, was beim alten Oregon nicht immer und nur bei einem bestimmten Betrachtungswinkel gewährleistet war.

Wie man in den oben gezeigten Bildern sieht, ist ein sehr gutes Ablesen im Sonnenlicht kein Problem.

Mit ca. 60% Beleuchtung (was bei nicht idealen Lichtbedingungen meistens ausreicht), wird die Ablesbarkeit im Freien nicht besser. Spiegeln tut das Display nebenbei genauso wie das alte….

Doch das Multitouch-Display hat auch Nachteile: während man beim alten Oregon schon mal fester aufs Display drücken musste, um eine Reaktion zu erreichen, reagiert das neue sensible Display schon in der Hosentasche oder im Rucksack, wenn man die Displaysperre nicht aktiviert. Falls man sich diese notwendige Prozedur über den Einschaltknopf nicht verinnerlicht, dann braucht man sich über verstellte Einstellungen im Gerät nicht wundern.
Also immer schon die Displaysperre einschalten und aufpassen, dass man nicht wie ich beim Sperren und Entsperren den Helligkeitsregler auf Null herunterregelt, weil der Sperrknopf doch zu nahe am Balken der Displayhelligkeit plaziert wurde.
Mein Software Vorschlag wäre zwischen Displaysperrknopf und Helligkeitsregler einfach mehr Platz zu lassen.

Aber auch hierfür hab ich einen Trick gefunden: einfach per konfigurierbarer Tastenbelegung den 2. frei belegbaren Knopf unter dem Power-Button, die Funktion mit „Display ausschalten“ belegen. Danach nimmt das Display keine Touchbefehle mehr entgegen, ausser man drückt zum wieder Aktivieren erneut den Benutzerknopf.

Leider ist diese Funktion auch noch nicht ausgereift, deshalb sollte dieser Bug bei der aktuellen Firmware 3.1 beachtet werden.

Der 2. Nachteil oder sagen wir Designfeature, ist der fehlende erhöhte Rahmen rund ums Display. Durch die flache Bauweise des Gehäuses ist das Display nur durch einen ca. 2mm Überstand übers Display bei einem Aufprall geschützt.
Das Gehäuse hat zwar schon in diversen Videos (Klick) seine Robustheit bewiesen, ich wäre bei der Handhabung trotzdem vorsichtig, da bei einem Aufprall direkt aufs Glas des Displays erhöhte Bruchgefahr besteht.

Deshalb immer schön das gute Stück festhalten oder Lanyards benutzen. Selbstbau Anleitung siehe hier.

Alles in allem ein grandioses Display mit sehr guter Ablesbarkeit und gehärtetem weitgehend kratz- und bruchfestem Glas, das nur mit den oben genannten Punkten kleine Minuspunkte einsammelt.

Bedienung / Software / „Tuning“

Altgediente Oregon-Hasen dürfen sich auf eine komplett neue Bedienung und Struktur freuen. Doch keine Angst nach einer gewissen Gewöhnungsphase läuft einem die Bedienung schneller als beim alten Oregon von der Hand.
Die sensibel und schnell reagierende Bedienoberfläche zeigt sich nach erfreulichen 13 Sekunden nach dem Einschalten.  Wo bei der alten Serie noch mit „Nachdruck“ gearbeitet werden musste, ist hier nur eine leichte Berührung mit dem Finger oder Handschuh (ja das funktioniert auch) notwendig, um die gewünschte Funktion auszuführen (Tippst du noch, oder cachst du schon?). 😉

Der größte Unterschied zur alten Software zeigt sich als erstes im Dashboard, das nun nicht mehr in 2 x 3 senkrechten Icon Reihen vorgegeben ist, sondern die Icons flexibel je nach Anzahl größer oder kleiner zoomt. Das bedeutet die Funktionssymbole werden bei weniger Funktionen im Menü größer und bei mehr Symbolen natürlich kleiner. 3 x 3 Icons sind die maximale Anzahl von Icons die sich darstellen lassen, obwohl nach oben noch 2 Reihen von 3 Icons Platz hätten. Doch die oberste Reihe ist für zusätzliche Funktionsbelegungen reserviert und kann für fast alle Funktionen wie Batterieanzeige, Uhrzeit, Satellitenempfang, Distanz zum Cache usw. belegt werden.
Schade, dass dies bei Bedarf nicht zu Gunsten von mehr Icons abgeschaltet werden kann.

Das Hauptmenü kann mit einem Fingerwisch nach rechts und links durchgeblättert werden, wobei ganz links die Startseite ist.
Ich habe mein Dashboard mit folgenden Funktionen belegt, die mir beim Cachen am wichtigsten sind. Aber dies kann sich jeder individuell mit einfachem Verschieben der Icons selber einrichten. Generell kann gesagt werden, dass sich die ganze Menüstruktur sehr gut anpassen lässt, wenn man sich durch die diversen Menüs und Untermenüpunkte durchgewühlt hat.

Die Auswahl und Aktivierung des gewünschten Caches geht über das Symbol GEOCACHING. In der folgenden Listenübersicht der nach Entfernung sortierten Caches können die Caches wie gewohnt betrachtet und aktiviert werden, wenn vorher natürlich die entsprechende GPX Datei eingespielt wurde.
Die maximale Anzahl der Caches im Gerätespeicher ist unlimitiert. D. h. es können mehrere Pocket-Querys (max. 1000 Caches pro Query) auf das GPS übertragen werden. Ich hatte bis jetzt maximal 5000 Caches auf dem Oregon und konnte keine Verzögerungen oder Probleme feststellen.
Hat man den Cache ausgewählt und je nach Karte die Routenführung eingestellt, fällt einem zuerst das neue Menü beim Geocache auf. Die Icons liegen nun nicht mehr untereinander in Listenform vor, sondern zeigen sich als übersichtliches Menü nebeneinader. Leider ist bei der aktuellen Firmware (Stand 15.9.2013 FW 3.1) die Wortwahl immer noch nicht gerade Cacher freundlich ausgefallen.
So werden manche Wörter oder gewohnte Caching Begriffe falsch übersetzt, in Englisch angezeigt oder springen in die nächste Zeile und verdecken wichtige Informationen. Siehe hier als Beispiel im Menü Navigationsziel. Hier wird die zu lange Textzeile „Aktuelles Navigationsziel“ in die 2. Zeile verschoben und verbirgt den Namen des Ziels.

Aber keine Panik. Hier kann die modifizierte Open.gtt Sprachdatei vom Naviboard.de verwendet werden, um die gröbsten Fehler  durch bessere Übersetzungen oder kürzere Wortwahl (siehe oben) zu eliminieren.
Nach dem Download der Sprachdatei, wird im Ordner GARMIN/TEXT des Gerätespeichers des Oregon, die Datei „German_user.gtt“ einfügt und vorher sicherheitshalber die Originaldatei gesichert. Nach dem nächsten Start habt ihr optimierte deutsche Texte auf eurem Oregon.
Weiterhin unverständlich bleibt mir, warum die Übersicht der Logs in AKTIVITÄT und Hints als TIPP übersetzt werden.
Auch die Platzierung des CHIRP Symbols im Menü Geocaching macht für mich keinen Sinn und sollte besser Platz für sinnvollere Funktionen wie die immer noch fehlende Funktion der vergebenen Favoritenpunkte  oder Spoilerbilder eines Caches machen.

Genauigkeit GPS Empfang und Energieverbrauch

Dies sind die meiner Meinung nach am häufigsten diskutierten Punkte des neuen Oregon.

Viele Benutzer sind über die gestiegenen GPS Genauigkeitsangaben verwirrt, die das Oregon gerne einmal beim Cachen anzeigt. Bei bestimmten Situationen wird schon mal eine Genauigkeit im GPS only Betrieb von mehr als 10m angezeigt.

Dies habe ich auch schon erlebt, konnte  den Cache aber immer genau nach den Entfernungsangaben finden. Im Zweifelsfall kann  zusätzlich neben dem GPS System, nun auch das russische GLONASS-System eingeschaltet werden, was den Empfang bei schlechten Bedingungen verbessert. Andere Satellitensysteme lassen sich theoretisch per Software nachrüsten, “Galileo-fähig” sollte also auch dieses Modell sein.
Einen gut recherchierten Bericht über dieses Thema findet ihr hier: „Oregon und GPS Genauigkeit“ und hier „Erreichbare GPS Genauigkeit„.

Zum Thema Energieverbrauch konnte ich keine markanten Nachteile zum alten Oregon feststellen. Mit meinen Sanyo XX 2500mAh Akkus konnte ich bis jetzt immer mindestens 1,5 Cachingtouren, die jeweils mehr als 12 Stunden dauerten, unternehmen.
Dem kapazitiven Display und der gestiegenen Rechenleistung muss natürlich auch Rechnung getragen werden.

Hier ein toll gemachter Bericht über den tatsächlichen Engergieverbrauch in verschiedensten Konfigurationen: „gemessener Stromverbrauch„.

Leider ist die aktuelle Version der Firmware immer noch sehr Fehler behaftet, was sich in Funktionen wie der Veränderung der Gelände-, Schwierigkeitsbewertung und der Behältergröße bei der Eingabe von weiteren Wegepunkten bei Multis bemerkbar macht. Dies sollte einfach nicht sein und schon längst behoben sein.
Es ist schon ärgerlich, wenn beim Suchen auf einmal die D und T Wertung auf 5 hochschnellt und der zu suchende Behälter    seine Größe von Micro auf Large ändert.

Eine „kleine“ Übersicht der noch offenen Mängelpunkte kann hier unter „Garminoregon6xx.wikispaces.com“, oder direkt beim Garmin Forum eingesehen werden (nicht erschrecken !!!).

Fazit

Ich könnte hier tagelang über vorhandene oder fehlende Funktionen weiterschreiben (wenn ich wollte 😉 ), aber dies würde hier den Rahmen sprengen.

Wenn Garmin die vorhandenen Software Bugs bereinigt und fehlende Funktionen nachreicht, dann ist das schon jetzt brauchbare Oregon, nicht mehr zu schlagen.

Meiner Meinung nach entspricht das neue Oregon weitgehendst den Anforderungen an ein modernes GPS-Gerät. Mit intuitiver Benutzerführung, vielen Einstellungsmöglichkeiten und der flotten Bedienung über das hervorragende Touchdisplay ist das Oregon der 6×0 Serie nach Beseitigung der oben genannten Mängel hervorragend aufgestellt, um sich wieder als favorisiertes GPS-Gerät bei Geocachern zu etablieren.

4,5 Sterne Bewertung

Bewertung: 4,5 Sterne

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Fall & Bruchtest Oregon 6xx Serie

Dieses Video lässt meine letzten Zweifel für den Kauf des Oregon 600 verfliegen.

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